Versuchter Trickbetrug durch sogenannten Schockanruf

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In gleich drei Fällen ist es heute in Bad Sooden-Allendorf zwischen 11.00h und 12.30h zu einem versuchten Trickbetrug durch einen sogenannten Schocka

In gleich drei Fällen ist es heute in Bad Sooden-Allendorf zwischen 11.00h und 12.30h zu einem versuchten Trickbetrug durch einen sogenannten Schockanruf gekommen. In allen drei Fällen täuschte ein unbekannter Anrufer den Notfall eines nahen Angehörigen vor und verlangte eine höhere Bargeldsumme. In allen drei Fällen gelang der Betrug jedoch erfreulicherweise nicht.

Seit Anfang des Jahres 2012 wurden in Hessen aus dem russischen Sprachraum stammende Bürger Opfer von Straftaten gegen ältere Mitbürger durch überörtliche Täter, durch sogenannte Schockanrufe.

Dabei wurden gezielt Spätaussiedler, aus der ehemaligen Sowjetunion, Ukraine, Kasachstan, Russische Föderation und Lettland stammende ältere Mitbürger, angerufen. In russischer oder deutscher Sprache, mit russischem Akzent, wurde ihnen eine Notsituation geschildert, zum Beispiel ein Verkehrsunfall oder sonstiges Ereignis, in die ein Angehöriger des Angerufenen verwickelt sei. Diese "Schocksituation"

nutzten die Täter aus, indem sie Hilfeleistungen anboten. Sie forderten Bargeld zur Bezahlung für medizinische Behandlungen oder Abwehr von Strafen. Sie drohten damit, wenn das Geld nicht bezahlt würde, unter anderem die Polizei einzuschalten beziehungsweise dass eine Gefängnisstrafe die Folge sein könnte.

Die Polizei rät dringend: Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten

- Gehen Sie nicht auf die Forderungen ein, prägen Sie sich jedoch Stimme und sprachliche Besonderheiten des Anrufers ein

- Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer

- Wenn Sie zu einem Rückruf aufgefordert werden, rufen Sie nicht zurück, aber notieren Sie die Ihnen genannte Rufnummer

- Wenden Sie sich unverzüglich an Ihre nächste Polizeidienststelle

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