Waffenfund im Gewerbegebiet

Bei Aushubarbeiten kamen Karabiner und Stahlhelme, vermutlich aus dem 2. Weltkrieg, ans TageslichtWitzenhausen. Am Donnerstagnachmittag gegen 14.30 Uh

Bei Aushubarbeiten kamen Karabiner und Stahlhelme, vermutlich aus dem 2. Weltkrieg, ans Tageslicht

Witzenhausen. Am Donnerstagnachmittag gegen 14.30 Uhr beendet Baggerfhrer Richard Schnitzer abrupt seine Arbeit im Witzenhuser Gewerbegebiet Nord. Der Angestellte des Ermschwerder Hoch- und Tiefbauunternehmens Heppe war gerade dabei wegen Bauarbeiten in der Halle der Firma Rege den Erdboden abzutragen, als die Baggerschaufel historisches zutage frdert: Ich dachte zuerst an Maschinenteile oder so etwas hnliches, sagt Schnitzer. Stattdessen sind es verrostete Karabiner, Stahlhelme, Gasmasken und ein Maschinengewehr. Der 49-Jhrige beendet sofort seine Arbeiten und meldet den Fund der Polizei.

Die Beamten rcken schnell an, evakuieren die umliegenden Lagerhallen in einem Umkreis von 100 Metern und fordern die Kampfmittelbeseitigung, Fundkommando Nordhessen, an. Schlielich knnen noch scharfe Granaten oder gefhrliche Minen am Fundort liegen.

ber 50 Waffen gefunden

Nach etwa einer Stunde treffen zwei Mitarbeiter der Kampfmittelbeseitigung ein und tragen die offenliegenden Gegenstnde zusammen. Nach ihren ersten Einschtzungen handelt es sich dabei um Ausrstung der Wehrmacht. Warum die weit ber 50 Waffen hier verscharrt wurden, darber knnen auch sie nur spekulieren. Munition haben wir noch nicht gefunden. Die ist auch nur gefhrlich, wenn man sie ins offene Feuer wirft, informiert Feuerwerker Dieter Brunner von der Kampfmittelbeseitigung, Fundkommando Nordhessen. Es handele sich nach seinen Aussagen um keinen spektakulren Fund von Bomben oder dergleichen noch keine Spur.

Etwas ungewhnlich dagegen sei der Ort, denn Waffen wurden nach Kriegsende oder whrend dem Rckzug vor feindlichen Truppen oft von Brcken in Flsse geworfen, um sie schnell loszuwerden. Fr das Vergraben habe man mehr Zeit bentigt. Ebenso auffllig seien die teilweise verbogenen Lufe der Gewehre. Es scheint fast, als ob sie mutwillig unschdlich gemacht wurden, so der Feuerwerker weiter. Jetzt muss eine Kampfmittelbeseitigungsfirma engagiert werden, um weitere mgliche Waffen zu heben, die unter der Erde schlummern knnten.

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