Nur in Wanfried sieht man keine holländischen Wohnwagen

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Zwei Spezialisten fuer Spezialitaeten vom Schwein: Stephan Hoffmann (li.), der bei Fleischermeister Michael Boddenberg seinen Handwerksmeister machte.

Wenn die Wanfrieder CDU zu ihrem Schlachtekohl ins Heldraer Bürgerhaus lädt, bleibt kein Stuhl unbesetzt. So auch gestern Abend alsWanfrieds CDU-Che

Wenn die Wanfrieder CDU zu ihrem Schlachtekohl ins Heldraer Bürgerhaus lädt, bleibt kein Stuhl unbesetzt. So auch gestern Abend als

Wanfrieds CDU-Chefin Jutta Niklass und Bürgermeister Wihelm Gebhard wieder gut 200 Gäste im rappelvollen Saal begrüßten. Mit dem Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich, Landtagsabgeordneten Dirk Landau, Kreisvorsitzenden Frank Hix, dem Vorsitzenden der Jungen Union Johannes Kehl und dem Ehrengast, dem hessischen Minister für Bundesangelegenheiten Michael Boddenberg war auch wieder allerhand Politprominenz mit dabei.

Boddenberg zeigte sich mehr als angetan von den vielen Leckereien, die das Küchenteam um Doris Vogt servierte. Und wenn einer Bratwurst, Kesselfleisch und Weckewerk zu schätzen weiß, dann der Minister. Der ist nämlich selbst Fleischermeister und bildete den Wanfrieder Stephan Hoffmann, der fürs Schlachten des Schweins zuständig war, noch selbst zum Meister aus.

Boddenberg hatte aber nicht nur viel Lob fürs Essen übrig, sondern auch für die Entwicklung Wanfrieds. Die Stadt sei immer wieder Thema in Wiesbaden. Es finde hohe Beachtung, wie offensiv sich die kleine Stadt an der Werra vermarkte, was ein Verdienst des Bürgermeisters und der vielen Menschen, die sich hier ehrenamtlich engagierten, sei. "Überall in Hessen sieht man Wohnwagen von Holländern, nur nicht in Wanfried, denn da besitzen sie Häuser und werden sesshaft", sagte Boddenberg lachend.

Bei den Worten von Wanfrieds CDU-Vorsitzenden Niklass merkte man, dass die Bürgermeisterwahl am 5. Mai langsam aber sicher näher rückt, denn sie hielt eine große Lobrede auf den ersten CDU-Bürgermeister der Stadt, Wilhelm Gebhard. Er habe eine neue Dynamik entfacht, die es so in Wanfried noch nicht gegeben habe. "Wanfried war die schlafende Prinzessin und Gebhard hat sie wach geküsst, so Niklass.

Gebhard selbste dankte in seiner Rede vor allem seiner Frau Carina, die ihm immer den Rücken freihielte, seinen Unterstützern in der Partei und den vielen Bürgern in der Kernstadt und den Ortsteilen, mit denen man gemeinsam ein neues Wir-Gefühl entwickelt habe. "Ich habe zwei Leidenschaften: Die eine ist meine Familie, die andere ist Wanfried", so der Magistratschef.

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