„Was lange währt...“

Grosse Freude in Albungen: Staatssekretaer Mark Weinmeister (2.v.li.) uebergab einen Foerdermittelbescheid ueber insgesamt 2.612.150 Euro fuer den Hochwasserschutz in Albungen und sorgte nicht nur bei Buergermeister Alexander Heppe fuer UEberraschung, sondern auch bei Ortsvorsteher Horst Schaefer (re.), der lange fuer die Massnahme gekaempft hatte und der Landtagsabgeordnete Dirk Landau.	Foto: Liese
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Grosse Freude in Albungen: Staatssekretaer Mark Weinmeister (2.v.li.) uebergab einen Foerdermittelbescheid ueber insgesamt 2.612.150 Euro fuer den Hochwasserschutz in Albungen und sorgte nicht nur bei Buergermeister Alexander Heppe fuer UEberraschung, sondern auch bei Ortsvorsteher Horst Schaefer (re.), der lange fuer die Massnahme gekaempft hatte und der Landtagsabgeordnete Dirk Landau. Foto: Liese

Stadt Eschwege erhält 2,6 Millionen Euro vom Land Hessen für den Hochwasserschutz in AlbungenEschwege-Albungen. "Was lange währt, wird endlich

Stadt Eschwege erhält 2,6 Millionen Euro vom Land Hessen für den Hochwasserschutz in Albungen

Eschwege-Albungen. "Was lange währt, wird endlich gut", so Bürgermeister Alexander Heppe, der sich ganz besonders über den Besuch von Staatssekretär Mark Weinmeister freute. Denn der hielt einen Förderbescheid der Hessischen Landesregierung in den Händen, damit dem Hochwasser-Spuk in Albungen nun bald ein Ende gesetzt werden kann. "Die höchste Förderung, die man in solch einem Fall aussprechen kann, wären 85 Prozent der Gesamtinvestitionssumme. Das sind für diese Maßnahme drei Millionen Euro", so Weinmeister, der nicht nur bei Heppe große Begeisterung auslöste als er mit dem Kopf nickte und den Bescheid in Höhe von 2.612.150 Euro – den Höchstsatz – übergab.

"Der heutige Tag der Übergabe ist ein großes Ereignis für Albungen, und wir hoffen, dass planmäßig 2013 mit den Arbeiten begonnen werden kann", so Ortsvorsteher Horst Schäfer, der genau wie die Bürgerinnen und Bürger Albungens dem Startschuss schon lange entgegenfiebert. Denn die Idee, den Ortsteil vor den Fluten zu schützen, begann bereits Anfang der 60er Jahre. 2002 – genau 42 Jahre später – wurde die erste Maßnahme ergriffen und eine Brücke über die Flutmulde gelegt, so dass der Verkehr auch bei Hochwasser fließen und die Albunger ihren Ort verlassen konnten. "Bevor es die Brücke gab, mussten wir unsere Autos immer vor der Brücke abstellen, damit wir überhaupt eine Möglichkeit hatten, bei Hochwasser den Ort zu verlassen", so ein Bürger, der genau wie alle anderen Einwohner dann die Beine in die Hand nehmen musste, um zum Haus zu laufen. "Mir war nicht bewusst, dass wir hier in Nordhessen eine Hallig haben", scherzte Weinmeister.

Durch die neue Maßnahme soll in Zukunft dafür gesorgt werden, dass das Wasser sich aufteilt. Das heißt, die bereits vorhandene Flutmulde wird weiter ausgebaut und ein Hochwasserschutzdeich errichtet.

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