RT weckt unerfüllbare Erwartungen

K+S kann Empfehlung des Runden Tisches nicht zustimmen - Voraussetzungen fr Fernleitung nicht gegebenWerra-Meiner. Der Runde Tisch hat he

K+S kann Empfehlung des Runden Tisches nicht zustimmen - Voraussetzungen fr Fernleitung nicht gegeben

Werra-Meiner.Der Runde Tisch hat heute empfohlen, sptestens ab 2020 die Einleitung von Salzabwasser in die Werra und deren Versenkung in den Untergrund vollstndig einzustellen und eine Fernleitung zur Nordsee zu realisieren. Dabei lsst er jedoch offen, wie dies auf Grundlage der gemeinsam definierten Entscheidungskriterien erreicht werden soll: Der Runde Tisch lsst den fehlenden politischen Konsens auer Acht, klammert bewusst betriebswirtschaftliche Aspekte aus und verliert bei der Frage der kologischen Sinnhaftigkeit die notwendige Verhltnismigkeit aus dem Auge.

Ziel des Runden Tisches war es, einen ausgewogenen Kompromiss zwischen kologischen Verbesserungen, betriebswirtschaftlichen Erfordernissen und sozialen Verpflichtungen zu erreichen. Dies ist leider nicht gelungen. Die Festlegung auf das Jahr 2020 weckt zudem aus heutiger Sicht unerfllbare Erwartungen. K+S konnte daher der Empfehlung nicht zustimmen.

K+S wrdigt ausdrcklich die konstruktive Zusammenarbeit des Gremiums. Im Dialog mit den Landesregierungen, Anrainern und Umweltverbnden wurden erheblicher Sachverstand und technisches Wissen vereint und mehr als 70 Konzepte geprft.

Der Empfehlung fehlen wichtige Voraussetzungen "Wir knnen nicht einem Ziel zustimmen, zu dessen Erreichung nach heutigem Wissensstand die Voraussetzungen fehlen. Wer die vollstndige und kurzfristige Einstellung der Versenkung sowie der Einleitung in die Werra sptestens ab 2020 fordert, der setzt den Fortbestand einer Industrie aufs Spiel, die fr mehrere Tausend Mitarbeiter groe soziale Verantwortung trgt und die in der Vergangenheit bereits mit erheblichem Aufwand deutliche Verbesserungen fr die Umwelt erzielt hat und weitere umsetzen wird", begrndet Dr. Ludger Waldmann, Vertreter von K+S am Runden Tisch, die Entscheidung, die Empfehlung abzulehnen.

K+S investiert 360 Millionen Euro in Gewsserschutz

Mit Investitionen von bis zu 360 Mio. Euro wird K+S das Salzwasseraufkommen aus der Produktion im hessisch-thringischen Kalirevier bereits bis zum Jahr 2015 halbieren. Mit diesem umfangreichen Manahmenpaket setzt K+S, auch nach Einschtzung des Runden Tisches, die nach heutigem Stand der Technik gegebenen Mglichkeiten zur lokalen Salzabwasserreduzierung vollstndig um und geht damit zugleich an die Grenzen des wirtschaftlich Vertretbaren.

Das Unternehmen hat sich verbindlich dazu bekannt, die in der ffentlich-rechtlichen Vereinbarung (RV) beschriebenen Schritte abzuarbeiten. Dies geht nur gemeinsam mit den Partnern der RV, den Lndern Hessen und Thringen, um die erforderliche Investitionssicherheit und die anspruchsvollen Umweltziele innerhalb des festgelegten Zeitplans erreichen zu knnen.

In den fachlichen Errterungen des Runden Tisches wurde auch deutlich, dass Salz nur einer von vielen Faktoren ist, der auf das kosystem von Werra und Weser einwirkt.

Voraussetzungen fr Fernleitung nicht gegeben

K+S bezweifelt auch, dass die Voraussetzungen fr den Bau und Betrieb einer Fernleitung - entsprechend den am Runden Tisch und mit den Lndern Hessen und Thringen gemeinsam definierten Prfkriterien - geklrt sind, wie es die Empfehlung des Runden Tisches suggeriert. In der Empfehlung findet die Entscheidung des Niederschsischen Landtags gegen den Bau einer Leitung keine Bercksichtigung. Damit liegt schon der notwendige politische Konsens nicht vor. berdies hat der Runde Tisch Fragen der betriebswirtschaftlichen Angemessenheit und Finanzierbarkeit ausgeklammert. Schlielich ist auch die Frage offen geblieben, ob durch den Bau einer Leitung die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie, trotz der vielfltigen anderen Belastungen fr das Gewssersystem Werra/Weser, erreicht werden knnen.

NIS ist der Weg fr langfristig verbesserten Gewsserschutz ber 2015 hinaus ist die Neue Integrierte Salzabwassersteuerung (NIS) ein Konzept, das fr das Flusssystem Werra/Weser weitere mittel- und langfristige Verbesserungen bringen wird. Die NIS zielt darauf ab, die bisherige Versenkung zu beenden. Zustzlich wird eine Entlastung des Untergrundes durch Rckfrderung von Salzlsungen mglich.

Wachstum erleben

K+S gehrt weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Standard- und Spezialdngemitteln. Gemessen an der Produktionskapazitt ist K+S im Salzgeschft mit Standorten in Europa sowie Nord- und Sdamerika der fhrende Hersteller der Welt. K+S bietet ein umfassendes Leistungsangebot fr Landwirtschaft, Industrie und private Verbraucher, das in nahezu allen Bereichen des tglichen Lebens Grundlagen fr Wachstum schafft. Weltweit beschftigt die K+S Gruppe mehr als 15.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von knapp 5 Mrd. Euro. K+S - der einzige Rohstoffwert im deutschen Aktienindex DAX - ist an allen deutschen Brsen notiert (ISIN: DE0007162000, Krzel: SDF). Weitere Informationen ber K+S finden Sie unter www.k-plus-s.com .

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