Weiterbetrieb der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Ambulanz in Witzenhausen

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Witzenhausen/Eschwege. Durch eine konzertierte Aktion von Landrat Stefan Reuß (SPD) und dem Landesdirektor des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, Uwe

Witzenhausen/Eschwege. Durch eine konzertierte Aktion von Landrat Stefan Reuß (SPD) und dem Landesdirektor des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, Uwe Brückmann (CDU), ist es gelungen, dem Erhalt der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Ambulanz in Witzenhausen ein Stück näher zu kommen. Gemeinsam konnten sie bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen erreichen, dass die drohende Schließung zum 30. September zunächst vom Tisch ist und ein Weiterbetrieb bis zum 31.12.2012 ermöglicht wird.

Seit Monaten haben sich Landrat Stefan Reuß und die Verantwortlichen der Vitos Kurhessen Kinder- und Jugendpsychiatrie in Kassel, deren Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Brückmann ist, bemüht, die Aufrechterhaltung der ambulanten Zweigstelle in Witzenhausen zu erreichen.

Die Kassenärztliche Vereinigung als Zulassungsbehörde hatte sich auf ein Urteil des Sozialgerichtes Kassel bezogen, wonach eine räumliche Anbindung einer Ambulanz an eine Klinik gegeben sein muss. Da die entsprechende Einrichtung in Eschwege aber zu weit entfernt ist, sollte der Betrieb eingestellt werden und die rund 800 - 900 Jugendlichen, die in Witzenhausen behandelt werden, sollten nach Eschwege pendeln.

"Wir sind froh, dass die Kassenärztliche Vereinigung uns nun zugesagt hat, die Situation noch einmal neu zu bewerten und dabei auch den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Tagesklinik am Klinikum Eschwege zu berücksichtigen", so Reuß und Brückmann gleichlautend. Die Tagesklinik soll im 3. Quartal 2013 bezugsfertig sein und könnte dann eine Außenstelle in Witzenhausen unterhalten. Die krankenhaus-planerischen Bedingungen im Krankenhausplan des Landes sind bereits geschaffen.

"Die Aufrechterhaltung der jugendpsychiatrischen Ambulanz in Witzenhausen war uns besonders wichtig, da es im gesamten nördlichen Kreisteil keinen niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychologen mehr gibt", so Reuß und Brückmann.

Nun gilt es, die zulassungsrechtlichen und baulichen Voraussetzungen voranzutreiben. Beide Kommunalpolitiker werden dies mit ihren Möglichkeiten weiter unterstützen.

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