Weniger Tote aber mehr Verletzte bei Unfällen im Kreis

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Toedlicher Unfall nahe Witzenhausen Anfang 2012. Foto: TV Hessennews

Werra-Meißner. Die Zahl der Verkehrstoten ist im vergangenen Jahr gesunken. Waren es im Jahr 2010 noch acht Unfälle mit insgesamt neun Toten, sind e

Werra-Meißner. Die Zahl der Verkehrstoten ist im vergangenen Jahr gesunken. Waren es im Jahr 2010 noch acht Unfälle mit insgesamt neun Toten, sind es in 2011 nur noch sechs Unfälle mit sechs Toten gewesen.

"Auch wenn die Zahl der Verkehrstoten zurückgegangen ist, ist dennoch jeder Verunglückte ein Toter zu viel", wie es Thomas Beck, Polizei-Chef des Werra-Meißner-Kreises, bei der Vorstellung des Verkehrsberichtes 2011 ausdrückte.

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 93 Unfälle weniger als noch in 2010. Somit krachte es ganze 2.330 Mal im Kreis. "Wir dürfen dennoch nicht vergessen, dass hinter jedem einzelnen Unfall auch ein Schicksal steht. Auch wenn fast alle Personen die Unfälle überlebt haben, können manche nie wieder ein normales Leben führen, aufgrund der Verletzungen", so Beck.

Mehr Verletzte

Obwohl die Zahl der Unfälle sank, gab es dennoch mehr Unfälle mit Verletzten. Insgesamt 347 Unfälle mit Verletzten gab es in 2011, das sind 30 mehr als im Jahr zuvor. Dieser Trend gilt aber nicht nur für den Werra-Meißner-Kreis sondern hessenweit. Die Gründe hierfür sind bisher unbekannt. Auch die Zusammenstöße mit Wildtieren hat in den vergangenen zwölf Monaten zugenommen.

Positiv zu vermerken sei die Zahl der Fälle von Alkohol am Steuer. Diese sank auf ein Rekordtief von 49 Unfällen unter Alkoholeinfluss. 2009 waren es noch 77 Fälle. "Wir führen dies vor allem auf unsere verstärkten Verkehrskontrollen zurück", so Beck und  Rüdiger Willich (Polizeihauptkommissar).Unverständlich sei aber die steigende Zahl der Unfallfluchten, die stieg erneut. So gab es 2011 insgesamt 548 Fluchten, meist auf Parkplätzen, dies sind 24 Fälle mehr als noch in 2010.

Neue Unfallschwerpunkte

Um Reichensachsen gibt es die zwei größten Unfallschwerpunkte. Da wäre zum einen die B 452 zwischen Eschwege und Reichensachsen mit insgesamt 17 Unfällen, davon sechs Wildunfälle sowie die Kreuzung Nahe Oetmannshausen, am Rondell, hier gab es insgesamt 7 Auffahrunfälle.Aber auch in Eschwege zwischen Polizeistation und Kreisel am Bahnhof zeichnet sich ein neuer Trend ab, da hier viele Autofahrer versuchen durch den Kreisel zu Überholen.

Der Gesamte Bericht ist untenstehend als PDF-Datei einsehbar.

Verkehrsbericht 2011

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