Der Werra-Meißner-Kreis hat einen neuen Klimaschutzmanager

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Mit Photovoltaik kennt er sich aus, auch sonst hat sich Holger Schülbe (links) schon seit Jahren mit der Energieeffizienz beschäftigt. Mit im Team sind Dr. Rainer Wallmann (Erster Kreisbeigeordneter) und Gabriele Maxisch.

Seit Mitte März ist Holger Schülbe der neue Klimaschutzmanager des Werra-Meißner-Kreises.

Werra-Meißner-Kreis - Seit knapp fünf Jahren hat der Landkreis die Stelle eines Klimaschutzmanagers. Im Juli 2014 trat Dr. Doris Wagner ihren Dienst an, danach folgte für ein halbes Jahr Dr. Martin Lückert. Nun hat der Posten seinen dritten Amtsinhaber: Den Ingenieur für Elektrotechnik, Holger Schülbe.

Seit Mitte März ist der Abteröder beim Kreis angestellt, seitdem hat er bereits einen Einblick in die Themenbereiche bekommen. „Das Klima ist ein Querschnittsthema, das alle Gebiete berührt”, sagt Dr. Rainer Wallmann, Erster Kreisbeigeordneter. So ginge es um einige große Projekte, wie die Holzige Biomasse und die Energetische Quartierssanierung, aber auch um kleinere Maßnahmen, wie der Klimaschutz an Schulen, die E-Mobilität oder Beratungen für Gewerbetreibende. „Am Herzen liegt mir seit jeder auch das Thema Photovoltaik”, sagt Schülbe. So habe er sich schon während seines Studiums der Elektrotechnik in Hannover damit auseinandergesetzt. Auch in seinen beruflichen Stationen danach in Hannover und Heidelberg haben ihn die Energieeffizienz und die energetische Sanierung begleitet. „Nachdem ich dazu Vorlesungen betreut und auch Firmen beraten habe, war ich auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung”, so der 47-Jährige, der nun gemeinsam im Team mit Umweltberaterin Gabriele Maxisch arbeitet.

„Mit eineinhalb Stellen gilt es, schnell und effektiv mit Augenmaß in Sachen des Klimaschutzes voranzugehen”, sagt Wallmann. Dies ginge auch vor allem durch die Zusammenarbeit mit vielen Partnern. „Mit Herrn Schülbe haben wir eine Person ins Team bekommen, die sehr gut zu uns passt”, so der Erste Kreisbeigeordnete. Schülbe steuert nun eine Effizienz der Prozesse an, um gemeinsam im Kreis etwas zu bewegen. „Energie, die man einspart, muss man nicht einsetzen”, so der Klimaschutzmanager abschließend.

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