Kreisausschuss prüft die Einführung von Mehrwegbecher- und Bonus-System

Mehrwegbecher mit Bonus-System für den Kreis? Neben der Minderung des Rohstoffverbrauchs zur Herstellung der Becher soll damit auch die Abfallmenge weiter verkleinert werden. Der Kreisausschuss soll nun die Einführung prüfen.

Werra-Meißner. Die Koalitionsfraktionen des Kreistags möchten die Abfallmenge aus Einweg „Coffee-to-go“-Bechern reduzieren. Im Antrag der Koalition wird der Kreisausschuss beauftragt, zu prüfen, ob ein Mehrwegbecher- und Bonus-System für den Werra-Meißner-Kreis entwickelt werden kann.

„Der Kaffee zum Mitnehmen wird nahezu überall angeboten. Dazu werden nach den Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe deutschlandweit jeden Tag 7,6 Millionen Becher verbraucht. Für deren Herstellung wird eine größere Menge Wasser benötigt, als für das Aufbrühen des Kaffee darin verwendet wird.“, so beschreibt Sigrid Erfurth, Vorsitzende der grünen Kreistagsfraktion, die Gründe des Antrags.

Mehrwegbecher mit Bonus-System denkbar

Neben der Minderung des Rohstoffverbrauchs zur Herstellung der Becher soll damit auch die Abfallmenge weiter verkleinert werden. Erfurth dazu weiter „Die Reduzierung der Abfallmenge führt auch zu geringeren Abfallentsorgungskosten und insbesondere hoffentlich auch zu weniger Kaffeebechern an Straßenrändern. Denkbar wäre ein nachhaltiger Mehrwegbecher, mit dem für den Werra-Meißner-Kreis geworben werden kann. Dieser Becher soll zu einem kostendeckenden Preis verkauft werden und die Kunden erhalten beim Befüllen dieses oder eines anderen Mehrwegbechers einen Rabatt für den Kaffee bei den teilnehmenden Geschäften.“

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