Werratalsee: Bürgermeister Heppe macht Druck

Buergermeister Alexander Heppe, Silke Rathgaber-Palm vom Fachdienst Immobilienwirtschaft und Fachbereichsleiter Engelbert-Thielemann zeigen Umwelt-Staatssekretaer Mark Weinmeister (li.) den Plan zur Anhebung des Wasserspiegels am Werratalsee. Foto: Privat
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Buergermeister Alexander Heppe, Silke Rathgaber-Palm vom Fachdienst Immobilienwirtschaft und Fachbereichsleiter Engelbert-Thielemann zeigen Umwelt-Staatssekretaer Mark Weinmeister (li.) den Plan zur Anhebung des Wasserspiegels am Werratalsee. Foto: Privat

Eschwege/Wiesbaden. Der Wasserspiegel des Werratalsees soll wieder auf das Niveau von vor 2007 gebracht werden. Um diesem Anliegen Nachdruck zu verlei

Eschwege/Wiesbaden. Der Wasserspiegel des Werratalsees soll wieder auf das Niveau von vor 2007 gebracht werden. Um diesem Anliegen Nachdruck zu verleihen ist Bürgermeister Alexander Heppe , begleitet von den zuständigen Rathausmitarbeitern Fachbereichsleiter Engelbert Thielemann und Silke Rathgeber-Palm nach Wiesbaden ins Umweltministerium gefahren: "Wir haben bei unserem Gespräch mit Staatssekretär Mark Weinmeister deutlich machen können, wie wichtig die geplante Wasserstandsanhebung des Sees für die Kreisstadt Eschwege und die Gemeinde Meinhard ist", so der Bürgermeister.

Im Ministerium wurde erörtert, wie man das gewünschte Ergebnis erreichen kann. Heppe erklärt: "Für die Anhebung des Wasserspiegels muss ein recht anspruchsvolles Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden. Es hat uns sehr gefreut, dass das Ministerium hier die volle Unterstützung zugesagt hat. Daher hat es sich gelohnt, dass meine Mitarbeiter gemeinsam mit ihren Kollegen aus Meinhard mit den Fachbehörden beim Regierungspräsidium und beim Land schon immer sehr eng in Sachen Werratalsee zusammen gearbeitet haben", so Heppe.

Staatssekretär Weinmeister habe zugesagt, nach Abschluss der Voruntersuchungen zu prüfen, ob für die weiteren Maßnahmen zur Wasserstandsanhebung Fördermöglichkeiten bestehen, um so die betroffenen Gemeinden in ihrem Anliegen, den See weiterhin attraktiv zu halten, zu unterstützen.

Gemeinsam mit der Oberen Wasserbehörde und dem Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie werden nun schnellstmöglich die nächsten Schritte koordiniert, damit das Planfeststellungsverfahren zügig durchgeführt werden kann. "Für das Ministerium ist es nach unserem Gespräch wichtig, dass wir gutachterlich nachweisen, dass die Wasserstandsanhebung eine wesentliche ökologische Verbesserung der Wasserqualität mit sich bringen wird." so Heppe.

Er betont, dass es wichtig sei, nun die nächsten Gutachten zügig anzugehen und kündigt an, nach Auftragserteilung an die Gutachter auch die Seenutzer zu informieren und sehr frühzeitig zu beteiligen. "Ich möchte allen klar machen, wie wichtig die Wasserstandsanhebung für unseren Werratalsee ist. Ich bin zuversichtlich, dass wie in der Vergangenheit üblich auch diesmal der Schulterschluss zwischen den Seenutzern, Vereinen, Sportlern und Anrainern gelingen wird", so der Bürgermeister.

Die erforderlichen Fachuntersuchungen seien sehr vielfältig, umfangreich und komplex: Neben den Hochwasseraspekten müssten auch Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie hydrogeologische Fragestellungen abgearbeitet werden müssen, führt Heppe weiter aus.

Insgesamt sei man aber sehr optimistisch, dass das Planfeststellungsverfahren das gewünschte Ergebnis bringen werde und auch die Seenutzer und Anrainer sich dem gemeinsamen Anliegen anschließen. "Schließlich hat der See bereits bis 2007 einen deutlich höheren Wasserstand gehabt. Wir wollen also nur den alten, wenn auch damals nicht planfestgestellten, Zustand zurück haben", sagt Heppe abschließend.

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