,Wir werden uns nicht äußern’

Hessisch Lichtenau. Eigentlich hätte am Freitag in der Stadtverordnetenversammlung die Unzulässigkeit des Bürgerbegehrens beschlossen werden sollen

Hessisch Lichtenau. Eigentlich hätte am Freitag in der Stadtverordnetenversammlung die Unzulässigkeit des Bürgerbegehrens beschlossen werden sollen, wie unserer Zeitung letzte Woche mitgeteilt wurde (der MARKTSPIEGEL berichtete).

Bürgerinitiative wurde noch nicht informiert

"Wenige Minuten vor Beginn der Stadtverordnetenversammlung vom 23. September hatten sich dann die Fraktionen darauf verständigt, dass die Vorlage zum Bürgerbegehren als Tagesordnungspunkt nich aufgenommen wird, nachdem bekannt wurde, dass die Bürgerinitiative noch keinerlei Informationen der Stadt zur Stellungnahme des Städte- und Gemeindebundes erhalten hatt", erklärte Jörg Probstmeister von Bündnis 90/Die Grünen. Somit wird erst am 4. November eine Entscheidung fallen.

Von Seiten der Bürgerinitiative (BI) heißt es, dass es bei dem Bürgerbegehren vorallem darum ging, den Politikeren mit den 1.209 gültigen Stimmen zu zeigen, dass sie nicht im Interesse der Bürger handeln und von sich aus umdenken sollten.

Keine Aussagen

Der Investor, die Immes Ltd. u. Co KG Frau Erika Seegis, bewahrt auch weiterhin Stillschweigen. "Wir werden uns dazu nicht am Telefon äußern", so Seegis.

Auf die Frage, ob man zur Kenntnis genommen habe, dass das Nahversorgungszentrum (NVZ) bei mindestens 1.209 Bürgern keinen Rückhalt finde und sich eine Bürgerinitiative gegründet habe, hieß es nur: "Nein!" Auch zur Bezahlung des NVZ wollte man keine Angaben machen.

Die Baugenehmigung wurde bereits am 31. August erteilt, doch der Investor hat bisher noch nicht gezahlt. Die Frist sei aber bislang noch nicht verstrichen, wie Herwig bestätigte.

"Dies muss der Investor bis demnächst erledigen", genauere Angaben konnte Lichtenaus Bürgermeister Jürgen Herwig aus vertraglichen Gründen nicht machen.

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