vhs Witzenhausen zieht in stillgelegte Schule

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V.li.: Landrat Stefan Reuß, Architekt Hans-Peter Schubert und vhs-Betriebsleiter Matthias Schulze inspizieren die Räumlichkeiten.  

Ab Mai ist es so weit: Die Volkshochschule Witzenhausen bezieht die ehemalige Steintorschule

Witzenhausen. Die Umbauarbeiten in der ehemaligen Steintorschule in Witzenhausen sind im vollen Gang. Hier wird demnächst die Volkshochschule (vhs) Werra Meißner einziehen. Die ersten Unterrichtsräume und Büros sind nahezu fertig gestellt.

Architekt Hans-Peter Schubert konnte kürzlich vhs-Betriebsleiter Matthias Schulze und Landrat Stefan Reuß durch die neu gestalteten Räumlichkeiten führen. Der Umzug der vhs-Witzenhausen von der Walburger Straße 38 in die Steinstraße 23 ist in der letzten April-Woche geplant. Ab 2. Mai soll bereits der erste Unterricht in der Steinstraße erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt stehe auch die Verwaltung in vollem Umfang zur Verfügung, so Matthias Schulze.

Ein Aufzug und Barrierefreiheit erleichtern die Nutzung

Das denkmalgeschützte Gebäude wird zukünftig sechs Unterrichts- sowie diverse Mehrzweckräume, einen EDV-Raum sowie elf Büros beherbergen. Zusätzlich wurden für die insgesamt vier Etagen zwei neue – barrierefreie – Sanitärbereiche eingebaut und das zweite Treppenhaus gab sogar genug Platz für einen Aufzug her.

Die vhs wird hier, genau wie im ehemaligen Domizil, dem alten Gerichtsgebäude, auch eine Mehrfachnutzung anbieten, beispielsweise für den Kneipp-Verein sowie für Radio Meißner, erläuterte Betriebsleiter Matthias Schulze.

Keine Leerstände hinterlassen

 „Wir hinterlassen außerdem mit dem Auszug aus dem ehemaligen Gericht keine Leerstände“, betonte Landrat Stefan Reuß als Vertreter des Trägers der vhs. Eine volle Nachnutzung sei gesichert.

Die Steintorschule steht bereits seit zwei Jahren leer. Die sonderpädagogische Einrichtung befindet sich seither als Integrationsprojekt durch eine Kooperationsvereinbarung an der Johannisbergschule. Da die Stadt Witzenhausen die Steintorschule an den Kreis zurückgegeben habe, habe sich die Nutzung durch die vhs angeboten, so Reuß, zumal der Mietvertrag im Gerichtsgebäude zum Mai 2017 ausläuft.

Insgesamt investiert der Eigenbetrieb ,Volkshochschule, Jugend, Freizeit’ des Landkreises 840.000 Euro in die umfassende Sanierung. Die Arbeiten werden nahezu komplett mit heimischen Handwerksfirmen durchgeführt.

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