Wer zahlt, wenn’s knüppeldick kommt?

Unser Heimatberg macht uns Sorgen. Das aber nicht erst seit ein paar Tagen. Doch das Land als Grundeigentmer wartete lange, sehr lange, bi

Unser Heimatberg macht uns Sorgen. Das aber nicht erst seit ein paar Tagen. Doch das Land als Grundeigentmer wartete lange, sehr lange, bis endlich ein Gutachter beauftragt wurde. Es musste wie immer erst andernorts Schlimmes passieren, in diesem Fall im schsischen Nachterstedt.

Was beim Gutachten letztendlich heraus kommt, bleibt abzuwarten. Bis dahin bleibt vieles Spekulation. Fakt ist, dass es jetzt schon Opfer des rutschenden Berges gibt: Dieter Kohl als Eigentmer des Hauses Schwalbental und die Gemeinde Meiner, zu der der Kreudelbrunnen zhlt.

Spannend wird daher die Frage, wer die Kosten fr eventuell anstehende Manahmen trgt. Denn die knnen sehr kostenintensiv ausfallen.

Vor Jahren wurde bereits darber diskutiert, die unterirdischen Schwelbrnde in den Griff zu bekommen. Dafr stand eine Summe von mehreren 100.000 Euro im Raum.

Es wird schwierig werden, jemanden zur Verantwortung zu ziehen, der etwaige Kosten bernimmt. Der Gemeinde Meiner wird es ebenso, wie dem Privatmann Kohl, nicht mglich sein, die ,Rettung des Berges zu stemmen. Denn es knnte passieren, dass unter anderem Bohrpfhle im Berg verankert werden mssen. Dann wren wir schnell wieder bei oben genannter Summe, oder gar darber. Daher muss das Land ins Boot geholt werden. ffentliche Gelder mssen her, egal ob nun der Bergbau oder Verschiebungen in der Eiszeit fr die ,Rutschpartie des Berges verantwortlich sind.

Wichtig ist, im Sinne unseres touristischen Aushngeschildes, die Kfte zu bndeln. Hierfr ist die von Friedhelm Junghans und Dieter Franz ins Leben gerufene Initiative Berg in Not Rettet den Meiner ein erster Schritt in die komplett richtige Richtung, der hoffentlich viele Gleichgesinnte findet. Denn unser Berg geht uns alle an!

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