Zoff wegen Altglascontainer

Epterode. Fünfzehn Jahre war es ruhig in dem 417-Seelendorf Epterode. Doch die Ruhe im Dorf ist jetzt vorbei, denn seit April gibt es Streit um die A

Epterode. Fünfzehn Jahre war es ruhig in dem 417-Seelendorf Epterode. Doch die Ruhe im Dorf ist jetzt vorbei, denn seit April gibt es Streit um die Altglascontainer. Von den 417 Einwohnern fühlen sich zwar 416 laut Ortsvorsteher Walter Klein nicht gestört, stehen die Container doch am Buswendeplatz des Ortes. Doch einer zieht da jetzt nicht mehr mit und das Gesetz gibt ihm Recht.

"Der momentane Standort der Container befindet sich in einem Außenbereich des Dorfes, was gesetzlich verboten ist", erklärt Jörg Klinge, Pressesprecher des Werra-Meißner-Kreises.

Aus diesem Grund verlangt die Untere Naturschutzbehörde, dass die Altglascontainer vom Rand in die Mitte des Dorfes verlegt werden müssen. "Das Gesetz soll verhindern, dass sich an solchen Containern illegale Mülldeponien bilden, was häufig in Randlagen geschieht", wie es Klinge erklärte. Durch die Nähe zu den Wohnhäusern soll somit eine "soziale Kontrolle" gewährleistet werden.

Versäumnisse

Dass die Container dort schon seit 15 Jahren standen und sich keine illegale Mülldeponie gebildet hatte war dem Kreis nicht bekannt.

"Es wurde hier bei der Aufstellung der Container versäumt dies der Behörde mitzuteilen", wie es Großalmerodes Bürgermeister Andreas Nickel erklärte. Auf den aktuellen Standort wies ein Anwohner die Behörde hin, nachdem man den Untergrund am Standort der Container am Wendeplatz befestigt hat.

Als neuen Standort hat die Untere Umweltschutzbehörde einen Standort am Fußballplatz vorgeschlagen, gleich neben dem neuen Grillplatz.

Dagegen will sich der Ortsvorsteher Walter Klein und der Ortsbeirat wehren, denn der Standort am Sportplatz sei nach deren Ansicht keine Alternative. "Wir möchten jetzt eine Unterschriftenaktion für den Erhalt des Standortes starten. Einen neuen Standort, den wir dem Kreis vorschlagen sollen, haben wir nicht gefunden", so Klein.

Eine Unterschriftenaktion führe nach Ansicht Nickels allerdings nicht zum Erfolg, man werde eine Planänderung am Buswendeplatz durchführen müssen, damit dieser weiterhin als Standort genutzt werden könne.

"Um diese Linie auf dem Papier zu ändern braucht es jedoch Zeit und Geld, bis dahin müsse man die Container umstellen", so Nickel abschließen.

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