Die Zukunft ist dezentral

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SPD Nordhessen-Runde traf sich zum Gedankenaustausch zum Thema "Erneuerbare Energien" in Hessisch LichtenauHessisch Lichtenau/Werra-Meißner

SPD Nordhessen-Runde traf sich zum Gedankenaustausch zum Thema "Erneuerbare Energien" in Hessisch Lichtenau

Hessisch Lichtenau/Werra-Meißner. Die SPD Nordhessen-Runde kam kürzlich zusammen, um sich im Hause von Thomas Krause, Geschäftsführer von Seeger Engineering in Hessisch Lichtenau, über die Themen "Einsatz Erneuerbarer Energien" und "Energieeinsparpotentiale in Wirtschaft, Verwaltung und Privathaushalten" zu infomieren und zu unterhalten. "Ziel ist es in Nordhessen 20.000 Arbeitsplätze bis 2020 zu schaffen. Jetzt sind es bereits 13.000", so Brigitte Hofmeyer, SPD-Nordhessen-Sprecherin, die weiß, dass die Region Nordhessen anderen Region weit voraus ist. Insbesondere in Punkto Solarenergie habe man die Nase ganz weit vorn. Nicht nur mit SMA habe man einen starken Partner in der Region, sondern auch viele kleinere Betriebe sehen in den Erneuerbaren Energien ihre Zukunft.

"Im Werra-Meißner-Kreis ist mittlerweile bereits die dritte Schule mit einer Holzhackschnitzelfeuerung ausgestattet", bemerkte Landrat Stefan Reuß, der aber noch ein weiteres Pfund hat, mit dem er in der Region wuchern kann. "In Witzenhausen auf der Johannesbergschule wurde ein Solarkraftwerk installiert, das sich allein durch die Beteiligung der Bürger finanziert", so der Landrat weiter, denn nur gemeinsam könne man ein Zeichen gegen Klimawandel und Atomstrom setzen.

Dass die Projekte der Zukunft, den Bau von Anlagen, die durch Erneuerbare Energien gespeist werden, nur mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger passieren kann, darüber waren sich alle Beteiligten der Nordhessen-Runde – darunter Uwe Frankenberg (Kasse-West), Brigitte Hofmeyer (Kassel-Land), Regine Müller (südl. Schwalm-Eder-Kreis), Lothar Quanz (Werra-Meißner-Kreis), Günter Rudolph (nördl. Schwalm-Eder-Kreis), Torsten Warnecke (Hersfeld), Sabine Waschke (Fulda) und Stefan Reuß (Werra-Meißner-Kreis) – einig. "Die Menschen in der Region müssen mit eingebunden, überzeugt und aufgeklärt werden, damit ein Weg in die Zukunft möglich ist", so Brigitte Hofmeyer.

Wichtig bei allem, was angepackt werde, sei der Weggang von zentralen Strukturen hin zur dezentralen Versorgung. "Das Energie-Szenario de Zukuft heißt dezentral", so Thomas Krause abschließend.

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