Service für Autofahrer

ADAC-Test: Große Preisunterschiede für Reifenlagerung

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Autofahrer sollten beim Reifenwechsel plus Lagerung auf Paketpreise und Sonderangebote achten. Foto: Marcus Brandt/dpa

Wer Sommerreifen nicht zu Hause einlagern will oder kann, nutzt den Service etwa bei Werkstätten. Der ADAC hat 300 Anbieter unter die Lupe genommen. Dabei zeigen sich nicht nur bundesweit teils hohe Kostenunterschiede, sondern oftmals sogar in derselben Stadt.

München (dpa/tmn) - Wer seine Autoräder über den Winter einlagern lassen will, vergleicht vorab besser genau die Preise und Leistungen. Denn die Kosten dafür können sich nicht nur bundesweit stark unterscheiden, sondern häufig auch innerhalb derselben Stadt.

Der ADAC hat in 30 deutschen Städten die Angebote von insgesamt 300 Anbietern unter die Lupe genommen. Davon bieten 161 das reine Einlagern an, also ohne Umstecken, Wuchten oder Räderwäsche.

Die Kosten pro Saison reichen dafür von 10 Euro in Magdeburg bis 86 Euro in Nürnberg. In Frankfurt am Main liegen sich die Preise dafür auf etwa einem Niveau und schwanken nur um etwas mehr als 2 Prozent. Starke Unterschiede macht der Autoclub für Karlsruhe (245 Prozent), Magdeburg (240 Prozent) und Wiesbaden aus (233 Prozent). Generell ist in jeder dritten Stadt (11 von 30) der Preisunterschied für diesen Basisservice größer als 100 Prozent.

Ein Komplettprogramm inklusive Lagerung, Umstecken, Wuchten und Wäsche ist in Chemnitz am billigsten und kostet 39 Euro. Dort sind dafür allerdings auch die Differenzen am größten. So liegt das teuerste Angebot dort bei 80 Euro. Den geringsten Unterschied hat der ADAC in Düsseldorf ausgemacht - dort reichen die Preise von 93 bis 94,95 Euro. Den teuersten Anbieter hat der ADAC in Hamburg gefunden. Bei ihm werden 139 Euro fällig.

Der ADAC rät beim Preisvergleich, auf zusätzliche Leistungen, Paketpreise und Sonderangebote zur typischen Wechselzeit zu achten. Manche Werkstätten böten den Service etwa im ersten Jahr auch gratis an. Bevor die Kunden die Reifen übergeben, sollten sie diese zusammen mit dem Personal checken und ein Protokoll sowie Fotos machen. Außerdem sei vorher abzusprechen, wer für etwaige Schäden oder den Verlust der Reifen haftet.

Weiterführende ADAC-Informationen zu den Testergebnissen

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