Flagge zeigen

WM 2018: So dekorieren Sie Ihr Auto für die WM – und bleiben verkehrstauglich

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Vorsicht bei der Spiegelsocke. Diese darf Blinker und Sensoren im Außenspiegel nicht verdecken.

Die WM steht vor der Tür und immer mehr Fahrer schmücken ihr Auto mit Fan-Utensilien. Damit sie damit auf die Straße dürfen, sind einige Punkte zu beachten.

Fähnchen, Wimpel und Spiegelsocke: Wenn es darum geht, Unterstützung für seine Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland zu zeigen, stehen Autofahrern eine große Menge an Fan-Utensilien zur Auswahl. Aber Vorsicht: Nicht alles darf auch verwendet werden. Wir verraten Ihnen, was Sie an Ihrem Auto anbringen dürfen und worauf Sie verzichten sollten.

WM-Fähnchen am Autofenster – nicht jede Deko ist erlaubt

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie: die kleinen Fähnchen am Seitenfenster. Aber wo dürfen die Fahnen der WM-Teilnehmer eigentlich angebracht werden? Im Sichtfeld des Fahrers schon mal nicht. Denn dieses muss immer frei bleiben.

Damit fallen für die Front- und vorderen Seitenscheiben (zwischen A- und B-Säule) Fensterfolien, Flaggen oder Aufkleber raus – Ausnahmen natürlich Maut- und Umweltplaketten.

Bleibt für die WM-Flagge also nur die Seitenfenster ab der B-Säule. Beachten Sie aber bei allen Anbauten von außen, dass Sie die Geschwindigkeit nicht überschreiten, die in den Anleitungen steht. In der Regel schreiben die Hersteller vor, nicht schneller als 130 km/h zu fahren. Bricht eine Fahne bei der Fahrt ab und beschädigt ein anderes Auto, sind Sie als Fahrer dafür verantwortlich.

"Fähnchen können leicht abreißen und Unfälle verursachen, wenn sie auf die Frontscheibe eines dahinter fahrenden Fahrzeugs oder das Visier eines Motorradfahrers fliegen", erklärt Karl Walter, Kfz-Experte beim Infocenter der R+V Versicherung. Er rät deshalb, die Befestigung zwischendurch zu überprüfen und die Fähnchen vor Autobahnfahrten besser abzunehmen.

Vorsicht auch beim Heckfenster. Dort dürfen Aufkleber oder Flaggen nicht die Sicht nach hinten versperren – egal ob Schulterblick oder Blick in den Rückspiegel.

Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Klimaanlage desinfizieren.

WM-Deko: Radkappen oder Nummernschildhalter in Schwarz-Rot-Gold

Alles was Ihre Sicht sich als Fahrer nicht einschränkt oder Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, ist im Grunde erlaubt. Sie können also Radkappen in den Farben Ihrer Nationalmannschaft oder passende Kennzeichenhalter montieren. Bei letzterem sollten Sie aber darauf achten, dass Ihr Nummernschild immer gut lesbar ist und nicht verdeckt wird.

Müssen WM-Fähnchen beim Aussteigen abgenommen werden?

Versicherungen weisen oft darauf hin, dass Autofahnen oder Wimpel, die zwischen Scheibe und Karosserie eingeklemmt sind, beim Verlassen des Autos entfernt werden sollten. Die WM-Deko kann nämlich verhindern, dass die Türen sich komplett schließen. Dadurch mindert sich der Diebstahlschutz.

Achtung bei der WM-Spiegelsocke

Bereits bei der EM 2016 konnte man sie an vielen Autos sehen: die schwarz-rot-goldene Spiegelsocke – auch gerne als "Car-Bikini" bezeichnet. Diese wird an den beiden Außenspiegeln angebracht. Allerdings ist sie nicht für jedes Automodell geeignet.

Sind an Ihrem Auto Sensoren von Sicherheitssystemen oder Blinker an den Spiegeln angebracht, sollten Sie die Finger von der WM-Spiegelsocke lassen. Denn diese Vorrichtungen dürfen Sie nicht abdecken. Ebenso dürfen die Spiegelflächen nicht verdeckt werden.

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WM-Deko im Autoinnenraum: Keine Zusatzlichter

Sie wollen lieber den Innenraum Ihres Autos für die WM schmücken? Auch da müssen Sie die Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) beachten. Wenn Sie ein Fan-Utensil an den Rückspiegel hängen wollen, sollten Sie darauf achten, dass dieser nicht zu groß ist und keinen großen Bewegungsspielraum hat. Ansonsten kann die Deko Sie bei der Fahrt irritieren und Ihr Sichtfeld einschränken.

Auf Leuchtmittel sollten Sie im Wageninneren verzichten. Denn diese sind nicht erlaubt. Es dürfen nur Leuchtmittel vorhanden sein, die die StVZO zulässt. Das Problem: Bei Fahrten in der Nacht kann eine zusätzliche Lichtquelle für Ablenkung bei Ihnen und vor allem bei anderen Verkehrsteilnehmern sorgen.

Bußgelder und Punkte bei falscher WM-Deko

Die WM-Stimmung verfliegt ganz schnell, wenn Sie sich nicht an die StVZO halten. Wahren Sie beim Dekorieren nicht die Verkehrssicherheit, drohen nicht nur Bußgelder und Punkte, sondern auch der Verlust der Betriebserlaubnis für Ihr Auto.

Diese verlieren Sie, wenn Sie zum Beispiel Scheinwerfer, Blinker oder Kennzeichen abdecken. Fahren Sie dann trotzdem, droht Ihnen ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro. Wenn Sie mit Ihrer WM-Deko auch noch andere Verkehrsteilnehmer gefährden, kann das Bußgeld auf 90 Euro steigen. Zusätzlich gibt es einen Punkt in Flensburg.

Lesen Sie hier, was Sie bei einem Autokorso beachten müssen.

anb

Die FC-Bayern-Dienstwagen: Ein Star erstaunlich PS-bescheiden - ein anderer fährt Hybrid

Die Bayern-Stars bei der Übergabe der neuen Dienstwagen.
Die Bayern-Stars bei der Übergabe der neuen Dienstwagen. © AFP
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Hier freuen sie sich schon auf die neuen Audis. © AFP
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Natürlich waren auch viele FCB-Fans vor Ort. © AFP
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Noch ein kleines Selfie...
Noch ein kleines Selfie... © AFP
... bevor es endlich zu den Autos geht.
... bevor es endlich zu den Autos geht. © AFP
Der FC Bayern hat seine neuen Dienstwagen für die Saison 2017/18 zur Verfügung gestellt bekommen. Wer fährt welchen? Klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke. Anmerkung: Die Fotos zeigen nicht die tatsächlichen Farben, die sich die Bayern-Stars ausgesucht haben, aber die richtigen Modelle. In einigen Fällen handelt es sich um ähnliche Modelle aus der selben Serie. © AFP
Rafinha.
Rafinha. © dpa
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Rafinha: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Arjen Robben: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Arjen Robben: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
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Arturo Vidal: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Arturo Vidal: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
Corentin Tolisso.
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Corentin Tolisso: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
David Alaba.
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David Alaba: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic.
David Alaba: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic mit 605 PS. © Audi
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Fabian Benko: Q2 2.0 TDI quattro S tronic.
Fabian Benko: Q2 2.0 TDI quattro S tronic mit 190 PS. © Audi
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Felix Götze: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic.
Felix Götze: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic mit 184.  © Audi
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Franck Ribéry: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Franck Ribéry: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
Javi Martínez.
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Q7 e-tron 3.0 TDI quattro tiptronic.
Javi Martínez: Q7 e-tron 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
Jerome Boateng.
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Jerome Boateng: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Jerome Boateng: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Joshua Kimmich: A5 Sportback 3.0 TDI quattro tiptronic.
Joshua Kimmich: A5 Sportback 3.0 TDI quattro tiptronic mit 285 PS. © Audi
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Juan Bernat: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic mit 605 PS. © Audi
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Kingsley Coman: S5 Sportback 3.0 TFSI quattro tiptronic.
Kingsley Coman: S5 Sportback 3.0 TFSI quattro tiptronic mit 354 PS. © Audi
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Manuel Neuer: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Manuel Neuer: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
Marco Friedl.
Marco Friedl. © dpa
Marco Friedl: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic.
Marco Friedl: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic mit 184 PS. © Audi
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Mats Hummels: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Mats Hummels: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Niklas Dorsch.
Niklas Dorsch. © dpa
Niklas Dorsch: A3 Sportback 1.5 TFSI S tronic.
Niklas Dorsch: A3 Sportback 1.5 TFSI S tronic mit 150 PS. © Audi
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Niklas Süle: SQ5 3.0 TFSI quattro tiptronic.
Niklas Süle: SQ5 3.0 TFSI quattro tiptronic mit 354 PS. © Audi
Bayern München - RSC Anderlecht
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Robert Lewandowski: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Robert Lewandowski: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Sebastian Rudy: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
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Thiago Alcantara. © dpa
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Thiago Alcantara: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Thomas Müller. © dpa
Thomas Müller: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Thomas Müller: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
FC Schalke 04 - FC Bayern München
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James Rodriguez: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance
James Rodriguez: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Tom Starke. © dpa
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