Zunächst ab 27 510 Euro

Achte Generation VW Golf im Handel

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Anfang 2020 rollen die ersten Modelle auf die Straßen. Der günstigste Golf soll bei "unter 20 000 Euro" starten. Foto: Martin Meiners/Volkswagen AG/dpa-tmn

Vorgestellt hat Volkswagen den neuen Golf bereits. Anfang 2020 rollt die achte Generation in den Handel. Was ist neu am Wolfsburger und was kosten die ersten Modelle?

Wolfsburg (dpa/tmn) - VW beginnt mit dem Generationswechsel für den Golf. Die achte Generation des Bestsellers kann seit Anfang Dezember bestellt werden. Die Autos kommen ab Beginn des neuen Jahres in den Handel, teilte der Hersteller mit.

Demnach können Kunden zunächst vier Motoren, jeweils gekoppelt an die Ausstattungslinie "Life" ordern. Der günstigste Einstieg ist damit aktuell der 1.5 TSI ab 27 510 Euro. Der Vierzylinder leistet 96 kW /130 PS, es gibt auch eine Version mit 110/150 PS ab 28 530 Euro.

Eine Basisvariante ("Golf") soll 2020 folgen und für "unter 20 000 Euro" starten, so VW. Auch weitere Linien werden dann nachgereicht. Die Dieselmodelle starten als Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum. Sie leisten 85 kW/115 PS und 110 kW/150 PS. Die Diesel kosten aktuell mindestens 29 155 respektive 33 840 Euro.

Der Generationswechsel beginnt mit dem fünftürigen Schrägheck, soll aber mit hohem Tempo die gesamte Modellpalette umfassen. So wird es bereits im nächsten Jahr auch wieder einen Golf Variant geben, bestätigte ein Sprecher. Außerdem plant VW mit den Sportversionen GTI, GTD und Golf R sowie mit gleich zwei Plug-in-Hybriden.

Lediglich der E-Golf bleibt mit Blick auf den voll elektrischen ID3 auf der Strecke. Der Golf Plus mit Hochdach wird aus dem Programm genommen, weil dessen Kunden mittlerweile eher Tiguan fahren.

Form und Format bleiben fast unverändert

Außen ändert sich am Golf bis auf die LED-Scheinwerfer und eine etwas schärfere Linienführung nicht viel: Form und Format sind nahezu gleich. Innen dagegen springt der Golf ins Digitalzeitalter, bekommt einen Bildschirm hinter dem Lenkrad und einen großen daneben. Und wo es früher Schalter und Taster gab, gibt es jetzt Sensorfelder und so genannte Touchslider, über die man nur mit den Fingern streichen muss. Außerdem bietet jetzt auch der Golf im großen Stil eine Gesten- und eine natürliche Sprachsteuerung.

Dazu gibt es Finessen wie eine permanente Online-Verbindung, ein Head-up-Display und zum ersten Mal eine sogenannte Car-to-X-Verbindung. Darüber vernetzt sich der Golf mit anderen Autos in der Umgebung und liest deren Sensoren für Warnmeldungen aus.

Motoren bis 300 PS

Für den Antrieb sorgen Motoren, die laut VW mittelfristig ein Spektrum von 66 kW/90 PS bis 220 kW/300 PS abdecken werden und bis zu 17 Prozent sparsamer sein sollen. Dabei hilft unter anderem die Hybridisierung von gleich fünf Triebwerken: Drei Benziner bekommen einen elektrischen Startergenerator mit 48-Volt-Technik und zwei werden mit einem 13 kWh großen Pufferakku zum Plug-in-Hybriden.

Daneben gibt es noch mindestens drei weitere Benziner mit drei Zylindern und 1,0 Litern oder vier Zylindern und 1,5 Litern Hubraum und zwei mit einem neuen Abgasreinigungsverfahren bestückte Diesel.

Diese TDI-Motoren mit dem sogenannten Twindosing erreichen bei 2,0 Litern Hubraum 85 kW/115 PS oder 110 kW/150 PS. Dabei soll mit einer zweifachen Adblue-Einspritzung die Stickoxid-Emission deutlich sinken. Außerdem will VW auch wieder eine Version mit Erdgasantrieb anbieten.

VW steigt in Vergleichs-Gespräche mit Diesel-Klägern ein. Deren Ausgang ist allerdings noch offen.

*fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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