Technik auf der Überholspur

Schlaue Beifahrer: Assistenzsysteme im Auto

Assistenzsysteme im Auto
1 von 11
Nachtsichtassistent: Mit Infrarot- oder Wärmebildkameras arbeitende Systeme erzeugen ein Abbild von Menschen oder Tieren im Vorfeld des Fahrzeugs und zeigen sie auf einem Display an: Gefahrensituationen lassen sich dadurch früher und besser erkennen. Sie sind bisher selten (3 Prozent) in Fahrzeugen verbaut und werden nur von jedem zweiten Besitzer (52 Prozent) genutzt.
Assistenzsysteme im Auto
2 von 11
Tempomat: 48 Prozent der Autobesitzer in Deutschland verfügen über einen Tempomat. 81 Prozent von ihnen nutzen dieses Assistenzsystem auch.
Assistenzsysteme im Auto
3 von 11
Navigationssystem: 44 Prozent haben dazu ein Navigationssystem in ihrem Auto – und fast alle (97 Prozent) nutzen es auch.
Assistenzsysteme im Auto
4 von 11
Auffahrwarner, Notbremssystem oder bremskraftverstärkender Bremsassistent: In 38 Prozent der Autos sind diese Bremsassistenzsysteme verbaut, und 56 Prozent der Besitzer nutzen sie auch.
Assistenzsysteme im Auto
5 von 11
Berganfahrhilfe: 19 Prozent der Autofahrer haben ein System an Bord, das das ungewollte Zurückrollen am Berg verhindert. 73 Prozent nutzen diesen Helfer auch. 
Assistenzsysteme im Auto
6 von 11
Dynamisches Licht: Je nach Ausstattung wird zum Beispiel die Leuchtweite reguliert und die Scheinwerfer zu jeder Zeit auf die Straße gerichtet – auch in Kurven oder bei Abbiegevorgängen. Zwar ist dieses Assistenzsystem bisher nur in den Pkw von 17 Prozent der deutschen Autobesitzer verbaut, bei diesen aber kommt es bereits gut an – mehr als drei Viertel (77 Prozent) nutzen es.
Assistenzsysteme im Auto
7 von 11
Spracherkennung: Jeder zehnte Autofahrer in Deutschland (9 Prozent) verfügt bereits über ein Auto, das auf Sprache reagiert. Davon macht allerdings gerade einmal die Hälfte (49 Prozent) tatsächlich Gebrauch.
Assistenzsysteme im Auto
8 von 11
Einparkassistenten: Acht Prozent der deutschen Autofahrer besitzen einen Wagen, der selbstständig einparken kann. Doch gerade einmal 53 Prozent derjenigen geben an, sich von ihrem Auto in die Parklücke befördern zu lassen.

Fahrassistenzsysteme im Auto sollen den Fahrer entlasten, aber auch Unfälle verhindern. Welche Helfer schon an Bord sind, und ob diese überhaupt genutzt werden, wollte eine Versicherung wissen.  

Es ist eine traurige Bilanz: Allein in den letzten neun Monaten dieses Jahres sind 2.591 Menschen im Straßenverkehr gestorben, vermeldet das Statistische Bundesamt. Die meisten Unfälle gehen auf menschliches Versagen zurück. Unterschiedliche Fahrassistenzsysteme sollen diese Zahl reduzieren. Welche technischen Helfer zum Einsatz kommen wollte das Versicherungsunternehmen CosmosDirekt wissen. Das Ergebnis:

  1. Tempomat: 48 Prozent der Autobesitzer in Deutschland verfügen demnach über eine Geschwindigkeitsregelanlage - einen Tempomat. 81 Prozent von ihnen nutzen dieses Assistenzsystem auch.
  2. Navigationssystem: 44 Prozent haben dazu ein Navigationssystem in ihrem Auto – und fast alle (97 Prozent) nutzen es auch.
  3. Auffahrwarner, Notbremssystem oder bremskraftverstärkender Bremsassistent: In 38 Prozent der Autos sind diese Bremsassistenzsysteme verbaut, und 56 Prozent der Besitzer nutzen sie auch.
  4. Berganfahrhilfe: Das Anfahren am Berg bringt selbst erfahrene Autofahrer ins Schwitzen. Mittlerweile haben 19 Prozent der Autofahrer ein System an Bord, das das ungewollte Zurückrollen am Berg verhindert. 73 Prozent nutzen diesen Helfer auch.
  5. Dynamisches Licht: Lichtassistenten leuchten die Straße perfekt aus. Je nach System und Hersteller wird die Leuchtweite und -breite der Fahrsituation angepasst, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Zwar ist dieses Assistenzsystem bisher nur in den Pkw von 17 Prozent der deutschen Autobesitzer verbaut, bei diesen aber kommt es bereits gut an – mehr als drei Viertel (77 Prozent) nutzen es.
  6. Spracherkennung: Jeder zehnte Autofahrer in Deutschland (9 Prozent) verfügt bereits über ein Auto, das auf Sprache reagiert. Davon macht allerdings gerade einmal die Hälfte (49 Prozent) tatsächlich Gebrauch.
  7. Einparkhilfe: Acht Prozent der deutschen Autofahrer besitzen einen Wagen, der selbstständig einparken kann. Doch gerade einmal 53 Prozent derjenigen geben an, sich von ihrem Auto in die Parklücke befördern zu lassen.
  8. Abstandstempomat: Mit einem automatische Distanzregler könnten sechs Prozent der Autofahrer den Abstand zum Vordermann konstant einhalten. Nur 57 Prozent nutzen ihren Distanzregler.
  9. Spurwechselassistent: Setzt der Autofahrer den Blinker, warnt der Spurwechselassistent vor herannahenden Fahrzeugen, auch wenn diese sich im toten Winkel befinden. Noch ist das System nicht sehr verbreitet, nur fünf Prozent der Autobesitzer in Deutschland haben einen Spurwechselassistenten – aber zwei Drittel (65 Prozent) nutzen ihn.
  10. . Head-up-Display: Das Head-up-Display projiziert wichtige Daten und Hinweise direkt in die Frontscheibe bzw. das Sichtfeld des Fahrers, ohne dass dieser seinen Blick vom Verkehrsgeschehen abwenden muss. Dieses Anzeigesystem wird von mehr als der Hälfte (55 Prozent) der Besitzer genutzt, ist bisher aber eher selten (2 Prozent) in Fahrzeugen in Deutschland verbaut.
  11. . Nachtsichtassistent: Mit Infrarot- oder Wärmebildkameras arbeitende Systeme erzeugen ein Abbild von Menschen oder Tieren im Vorfeld des Fahrzeugs und zeigen sie auf einem Display an: Gefahrensituationen lassen sich dadurch früher und besser erkennen. Sie sind bisher selten (3 Prozent) in Fahrzeugen verbaut und werden nur von jedem zweiten Besitzer (52 Prozent) genutzt.

ml

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Säure-Anschlag auf Audi TT - doch Abschleppdienst kommt nur unter einer Bedingung

Diese Sachbeschädigung stinkt nicht nur dem Opfer gewaltig. Nach dem Säure-Anschlag auf einen Audi TT rückte die Feuerwehr mit Spezialkräften an. Der Abschleppdienst …
Säure-Anschlag auf Audi TT - doch Abschleppdienst kommt nur unter einer Bedingung

Kleinkind in Auto gefangen - doch damit endet der Albtraum nicht

Eine Mutter sperrt Kind in Auto ein und geht zum Zocken ins Casino. Als die Polizei eintrifft und die Gesuchte stellt, kommt Unfassbares ans Licht.
Kleinkind in Auto gefangen - doch damit endet der Albtraum nicht

Achtung, heiß! Was Autofahrer bei der Hitzewelle jetzt beachten sollten

Der Sommer wird jetzt richtig heiß und die Temperaturen steigen teils auf über 30 Grad. Darauf sollten Sie sich gut vorbereiten - denn die Sommerhitze kann gefährlich …
Achtung, heiß! Was Autofahrer bei der Hitzewelle jetzt beachten sollten

Hitze-Schlag im Auto: Ist es in weißen Autos wirklich kühler?

Wenn der Planet vom Himmel brennt, ist die Hitze im Auto unerträglich. Bis zu 70 Grad kann sich das Innere in einem Fahrzeug aufheizen. Schwarz oder Weiß? Spielt die …
Hitze-Schlag im Auto: Ist es in weißen Autos wirklich kühler?

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.