Alkohol zum Vatertag

Auch Radfahrern droht bei 1,6 Promille Führerscheinentzug

+
Auch für Radfahrer gibt es Promillegrenzen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Zum Vatertag betrunken aufs Rad, kann nicht viel passieren, ist ja kein Auto? Falsch - auch betrunkenen Radlern drohen Strafen. Und sie können ihren Führerschein verlieren.

Berlin (dpa/tmn) - Betrunken auf dem Fahrrad radeln? Das ist auch am Himmelfahrtstag, den manche als Vatertag mit Alkohol feiern, eine gefährliche Idee. Zudem drohen nicht nur Auto- und Motorradfahrern harte Konsequenzen bei Alkoholvergehen, warnen ADAC und die Deutsche Verkehrswacht (DVW). Auch betrunkene Radler und Fußgänger müssen mit Folgen rechnen.

Wer auf dem Rad mit 1,6 Promille und mehr erwischt wird, begeht eine Straftat. Das zieht eine Strafe in Höhe von oftmals 30 Tagessätzen nach sich. Außerdem werden zwei Punkte in Flensburg und eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) fällig. Sogar das Radfahren kann verboten werden, wenn dabei eine Wiederholungsgefahr erkannt wird.

Für Fußgänger gilt keine Alkoholgrenze. Aber verhalten sich stark betrunkene Fußgänger auffällig und werden deswegen kontrolliert, können sie den Führerschein verlieren, wenn Alkoholabhängigkeit- oder Missbrauch vorliege, so der ADAC. 

Als sichere Alternativen für den Heimweg bieten sich beispielsweise Bus und Bahn oder ein Taxi an. Das gut abgeschlossene Fahrrad holt man besser nüchtern am nächsten Tag ab. Aber auch da gilt, im Zweifel das Fahrzeug lieber stehenzulassen. Denn der der Körper baut in der Regel nur circa 0,1 Promille Alkohol pro Stunde ab.

Traditionell passieren an keinem anderen Tag im Jahr mehr Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Alkohol wie am Himmelfahrtstag, teilt die DVW mit Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamts mit.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Bußgeld droht: Fast alle Autofahrer verhalten sich beim Grünpfeil an der Ampel falsch

Der grüne Abbiegepfeil erlaubt Autofahrern bei einer roten Ampel rechts abzubiegen. Doch die meisten nutzen ihn falsch - im schlimmsten Fall droht sogar Bußgeld.
Bußgeld droht: Fast alle Autofahrer verhalten sich beim Grünpfeil an der Ampel falsch

30.000 Euro Schaden! Mädchen (7) zerkratzt Autos - Polizei baff, als sie Grund erfährt

In Sachsen hat eine 7-Jährige durch Lackkratzer in Autos Schäden in Höhe von 30.000 Euro verursacht. Die Polizei hat sie gestellt und kann den Grund kaum glauben.
30.000 Euro Schaden! Mädchen (7) zerkratzt Autos - Polizei baff, als sie Grund erfährt

Pollen und Blütenstaub auf dem Auto: Wie sie loszuwerden sind

Autos sind momentan gelb vor lauter Pollen und Blütenstaub. Viele denken, das läge am Raps, der Grund für den verschmierten Lack ist allerdings ein anderer.
Pollen und Blütenstaub auf dem Auto: Wie sie loszuwerden sind

Verhalten im Stau: Dürfen Motorradfahrer durch Rettungsgassen?

Für Motorradfahrer sind Rettungsgassen auf Autobahnen verlockend, doch dürfen sie einfach hindurchfahren?
Verhalten im Stau: Dürfen Motorradfahrer durch Rettungsgassen?

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.