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Auto-Kindersitze im Test

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ADAC und Stiftung Warentest haben aktuell 31 Babyschalen und Kindersitze getestet - die meisten schneiden "gut" ab. Foto: Christin Klose

Viele Eltern unternehmen mit ihren Kindern in den Ferien längere Autofahrten in die Ferne. Der ADAC und die Stiftung Warentest haben in einem Gemeinschaftstest aktuelle Kindersitzmodelle unter die Lupe genommen.

Berlin (dpa/tmn) - Wer eine neue Babyschale oder einen Kindersitz fürs Auto braucht, kann bei vielen Modellen bedenkenlos zugreifen. Das zeigt ein Gemeinschaftstest von ADAC und Stiftung Warentest von 31 Modellen.

Mehr als Zweidrittel (23) haben mit "gut" abgeschnitten, berichtet die Zeitschrift "test" (Ausgabe 6/2019). Einzig "sehr gut": die Babywanne Maxi-Cosi Jade + 3wayFix (420 Euro). Drei Kindersitze sind "befriedigend", zwei nur "ausreichend".

Zwar muss Qualität dabei nicht immer teuer sein. Denn auch preisgünstigere Modelle wie der Nania Beone SP (50 Euro), der Britax Römer Adventure (80 Euro) und der Cybex Aton 5 (130 Euro) schneiden wie 20 weitere Modelle "gut" ab. Doch der ADAC bemängelt, dass der Großteil der aktuell getesteten Modelle nicht unter 200 Euro zu haben sei. Das teuerste Modell kostet 570 Euro ("gut").

Mit "mangelhaft" fallen zwei Sitze durch. In einem Modell für 230 Euro haben die Tester im Bezug das Flammschutzmittel TCPP in zu hoher Konzentration gefunden. Es stehe im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

Vor dem anderen Modell warnten die Tester schon Anfang April. Beim Crashtest des Chicco Oasys i-Size Bebecare + i-Size Base (400 Euro) riss das Gurtschloss aus der Sitzschale. Der Hersteller bietet den Quellen zufolge nur noch eine überarbeitete Version an und bietet Kunden den Austausch des anfälligen Gurtschlosses an.

Produkt- und Umtauschinformationen des Herstellers Chicco

Kundenkontaktseite des Herstellers Chicco

ADAC-Meldung vom 04.04.2019

Aktuelle Meldung der Stiftung Warentest

ADAC-Meldung zum Kindersitztest

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