Autokauf-Studie: Was Frauen wichtig ist

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Frauen kaufen anders Autos als Männer und geben dabei richtig Gas.

Trends, Technik und Treue - Zwar haben wir es schon lange vermutet, nun bestätigt es eine Studie: Frauen kaufen anders Autos als Männer und geben dabei richtig Gas.

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Autokauf: Frauen entscheiden über die Farbe

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Frauen und Männer zeigen ein stark unterschiedliches Verhalten beim Autokauf. Laut der fünften Aral-Studie „Trends beim Autokauf“ sind Frauen dabei die wahren Trendsetter: Sie sind kauflustig und auch viel eher bereit, die Marke zu wechseln. Das Design ist für Frau ein entscheidendes Kriterium. Während Männer beim Autokauf ihrer Marke wirklich treu bleiben, so sind Frauen mit Kaufabsichten offen für Neues. Das könnte vor allem Volkswagen treffen, denn das Kaufinteresse im Vergleich zu 2009 brach von 24 auf 16 Prozent ein.

Dafür sind die Kaufabsichten für Opel Astra, Corsa und Co. von sieben auf zwölf Prozent gestiegen. Auch italienische Marken haben zugelegt, Audi hat dagegen in der Gunst verloren.

Bei den Männern dagegen stieg das Interesse an Volkswagen sogar von 21 auf 22 Prozent, während Opel einen leichten Rückgang von acht auf sieben Prozent verkraften muss.

Kombi, Limo oder Stadtflitzer?

Männer bevorzugen Kombis und Limousinen. Nur zehn Prozent könnten sich überhaupt vorstellen einen Kleinwagen zu kaufen. Bei Frauen ist das komplett umgekehrt: Sie stehen auf wendige Stadtflitzer (28 Prozent). 26 Prozent wollen eine Limousine und nur 20 Prozent einen Kombi.

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Lamborghini Veneno Roadster
Die Wahl der Farben ist wohl eine Frage der Emotion. Gerade beim Auto. Wer fährt welche Farbe und wie wirkt sie? Der Aspekt Sicherheit spielt für den Käufer keine große Rolle mehr. Rot gilt als Signalfarbe wirkt frech und sportlich. Allerdings nimmt das menschliche Auge Rot in der Dämmerung kaum war. © Lamborghini
Mazda3
Rot ist jedoch die ideale Auto-Farbe für Leute die aufallen möchten. Der Fahrer ist impulsiv und kontaktfreudig. Auch legt er sich gerne mal an und trägt Zweikämpfe aus. © Mazda
Auto Farbe Lack
Je nach Dunkelheit des Grau (von silbergrau bis graphit) setzt sich die Farbe schwer gegen die Straße ab. Die Entfernung eines grauen Wagens wird leicht überschätzt. Daher sind graue Fahrzeuge häufig in Unfälle verwickelt.  © Hersteller
Auto Farbe Lack
Die Farbe Silber verspricht Sinn für Stil. Doch wer diese Farbe wählt, hält sich auch für etwas Besseres.  © Hersteller
Auto Farbe Lack
Gelb ist wohl die auffälligste Farbe im Straßenverkehr und wirkt auch in der Dämmerung. Wer auch im Leben nicht übersehen werden will, wählt gelb. Der strahlende Ton ist etwas für Individualisten und Optimisten.  © Hersteller
Auto Farbe Lack
Babyblau und Hellblau wirken leicht und lassen manche schweren Modelle jedoch auch weniger stabil wirken.  © Hersteller
Auto Farbe Lack
Ein zuverlässiger und vorausschauender Typ bevorzugt Hellblau. Der Fahrer gilt als Team-Player, doch leider auch als phantasielos. © Hersteller
Auto Farbe Lack
Vornehm, frisch und dynamisch - das steht für Blau. Die perfekte Wahl für eine Diplomaten-Karossen oder ein Dienstfahrzeug. Denn Blau wirkt etwas weniger erhaben als Schwarz. Charakter des Fahrers bzw. Chauffeurs: Team-Player, doch leider auch phantasielos. © Hersteller
BMW Z4
Braun steht für Bourgeoisie: Die Töne gelten als undynamisch und bürgerlich. Vielleicht liegen die Brauntöne deshalb bei Fahrern der höheren Preisklasse im Trend.  © BMW
Auto Farbe Lack
Dunkles Orange, Rostbraun, Schwarzbraun und das Gold der Erde strahlen dagegen Sicherheit und Wohlgefühl aus.  © Hersteller
Auto Farbe Lack
Beige ist besonders in der Nacht leicht erkennbar. Die Farbe wird als leicht, sportlich und auch fromvergrößernd wahrgenommen. Der Farbpsychologen beschreibt den Fahrer jedoch als introvertiert mit einer Neigung zu Depressionen. © Hersteller
Auto Farbe Lack
Schwarz verleiht einem Wagen mehr Gewicht, Vornehmheit und Seriösität. Der Fahrer gilt als autoritär, selbstbewußt, ehrgeizgetriebener Erfolgsmensch. Die Farbe demonstriert Macht, doch verzichtet der Fahrer auch mal großzügig auf die Vorfahrt. © Hersteller
Caterham Aero Seven
Der Fahrer ist auf alle Fälle kontaktfreudig, löst sich vom Statusdenken und ist offen für Neues. © Caterham
Grün gilt als sicher, leicht und naturfroh. Es ist eine echte Sommerfarbe, denn im Winter kann hellgrün auch giftig wirken. 
Grün gilt als sicher, leicht und naturfroh. Es ist eine echte Sommerfarbe, denn im Winter kann hellgrün auch giftig wirken.  © Auto-Medienportal.Net
Auto Farbe Lack
Weiße Autos werden bei jeder Witterung gesehen, doch wirken weiße Modelle leichter. Der Fahrer gilt als unauffällig, sensibel, zurückhaltend und pflichtbewusst. Sie waschen häufig ihre Wagen und beachten die Straßenverkehrsordnung. © Hersteller
Jaguar XJR
Mehr zum Thema Farbe, Wirkung und die Charaktereigenschaft des Fahrer finden Sie im Internet unter www.farbeundleben.de © Jaguar

Statussymbol Auto

Für Männer ist ein mit zusätzlicher Ausstattung aufgewertetes Auto auch ein Statussymbol. Entsprechend liegen sie bei ausnahmslos allen Kategorien vor den Frauen.

Besonders groß ist der Unterschied bei technischem Zubehör. So wollen nur 41 Prozent der Frauen das Stabilitätsprogramm ESP ordern – bei den Männern sind es 61 Prozent.

Co2 - Ausstoß und Tempolimit

Ganze acht Prozent aller Befragten kennen den CO2-Ausstoß ihres derzeitigen Autos. Dabei ist das Kenntnis-Gefälle zwischen den Geschlechtern groß.

Bei den Männern wissen immerhin 13 Prozent Bescheid, bei den Frauen ganze drei Prozent. Dafür wären die Frauen für eine Entlastung der Umwelt eher zu persönlichen Einschnitten bereit.

Fast jede zweite Frau (48 Prozent) befürwortet ein Tempolimit auf Autobahnen, um den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern. Zu diesem Schritt wären nur 36 Prozent der Männer bereit.

tz/Aral Studie/ml

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