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Auf New Yorks Straßen soll 2018 Erstaunliches passieren

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Manhattan ist bekannt für sein ständiges Verkehrschaos.

Staus, Gehupe und Fußgänger-Chaos: Auf New Yorks Straßen geht es ziemlich rau zu. Trotzdem soll 2018 ein überraschendes Pilot-Projekt gestartet werden.

Wie der Bürgermeister New Yorks, Andrew Cuomo, am Dienstag bekannt gab, sollen ab 2018 selbstfahrende Autos in Manhattan getestet werden. Für das Pilot-Programm hat sich die General Motors-Tochter Cruise Automation beworben. Bei den Testfahrzeugen soll es sich demnach um elektrisch angetriebene Chevrolet Bolts handeln, die mit Kameras, Radar und der Software von Cruise Automation ausgestattet sind.

Autonomes Fahren in New York: Warum gerade Manhattan?

Die Firma verfügt über eine Flotte von 100 autonomen Fahrzeugen. Zunächst soll aber nur eine kleine Zahl davon eingesetzt werden, bevor über die Zeit noch mehr autonome Wagen auf die Straßen geschickt werden.

Cruise-Chef Kyle Vogt spricht laut dem Wall Street Journal von einzigartigen Möglichkeiten - denn das hohe Verkehrsaufkommen in Manhattan sei die perfekte Grundlage, um die autonomen Fahrsysteme zu schulen. Staus, Fußgänger und Verkehrschaos - all das soll die Technik vorantreiben.

Die Wetterbedingungen New Yorks seien ein weiterer Faktor, die für das Projekt sprechen. Denn auch Schneefall oder Regennässe sollen für die selbstfahrenden Autos in Zukunft kein Problem mehr sein - wenn alles nach Plan läuft. Trotzdem wird sicherheitshalber noch ein Fahrer in den Chevys sitzen, um im Notfall eingreifen zu können.

Passend dazu: Auch Audi testete im Bundesstaat New York seine autonomen Fahrzeuge.

Auf der ganzen Welt: Selbstfahrende Autos im Test

Ähnliche Tests mit selbstfahrenden Autos gibt es überall auf der Welt: In Singapur probiert sich das Startup NuTonomy aus Boston seit letztem Jahr mit autonomen Taxis. Seit vergangenem Herbst begannen auch Uber und Volvo mit entsprechenden Tests in Pittsburgh. New York ist jedoch eine ganz andere Hausnummer - es wird sich zeigen, ob die selbstfahrenden Autos dem Verkehrschaos dort gewachsen sind.

Erfahren Sie hier, was die Menschen laut einer Studie vom autonomen Fahren halten und wie die Autos in einem Crash-Test abschneiden.

Von Franziska Kaindl

Nicht nur sehen, sondern verstehen - Autos lernen denken

Vernetzt und autonom: Mit künstlicher Intelligenz soll das Auto nicht nur Daten sammeln, sondern Erfahrungen und diese auch deuten lernen. Foto: ZF Friedrichshafen AG/dpa-tmn
Vernetzt und autonom: Mit künstlicher Intelligenz soll das Auto nicht nur Daten sammeln, sondern Erfahrungen und diese auch deuten lernen. Foto: ZF Friedrichshafen AG/dpa-tmn © ZF Friedrichshafen AG
Im Gewusel links lang oder besser rechts? Gas geben oder lieber bremsen? Solche komplexen Entscheidungen sollen Autos künftig autonom treffen und aus ihren Erfahrungen lernen. Foto:Thomas Geiger/dpa-tmn
Im Gewusel links lang oder besser rechts? Gas geben oder lieber bremsen? Solche komplexen Entscheidungen sollen Autos künftig autonom treffen und aus ihren Erfahrungen lernen. Foto:Thomas Geiger/dpa-tmn © Thomas Geiger
Herausforderung: Autos von Morgen sollen auch in solchen unübersichtlichen Situationen autonom und sicher fahren. Foto: Thomas Geiger/dpa-tmn
Herausforderung: Autos von Morgen sollen auch in solchen unübersichtlichen Situationen autonom und sicher fahren. Foto: Thomas Geiger/dpa-tmn © Thomas Geiger
Trainieren statt Programmieren: "Die Software muss Muster erkennen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen", sagt der Chef des Chipherstellers Nvidia Jen-Hsun Huang. Foto: Nvidia/dpa-tmn
Trainieren statt Programmieren: "Die Software muss Muster erkennen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen", sagt der Chef des Chipherstellers Nvidia Jen-Hsun Huang. Foto: Nvidia/dpa-tmn © Nvidia
"Denkende" Autos: Auch Hersteller wie Audi forschen am sogenannten Deep Learning. Irgendwann soll ein Auto selbst erkennen, was zum Beispiel ein Hindernis ist und ob es ausweichen oder besser anhalten sollte. Foto: Audi AG/dpa-tmn
"Denkende" Autos: Auch Hersteller wie Audi forschen am sogenannten Deep Learning. Irgendwann soll ein Auto selbst erkennen, was zum Beispiel ein Hindernis ist und ob es ausweichen oder besser anhalten sollte. Foto: Audi AG/dpa-tmn © Audi AG

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