Studie

Diese EU-Länder sind für Autofahrer besonders gefährlich - Deutschland weit vorne

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In einigen EU-Staaten ist die Unfallgefahr besonders hoch.

Eine aktuelle Studie hat die Gefahr von Autounfällen auf europäischen Straßen untersucht. Deutschland schneidet schlecht ab. Ein Nachbarland ist das Sicherste.

In welchen Staaten der Europäischen Union ist die Unfallgefahr für Autofahrer am größten? Dieser Frage ist eine aktuelle Studie des Reiseunternehmens Canvas Holidays nachgegangen und bringt für Autofahrer in Deutschland keine guten Nachrichten.

In Österreich und Deutschland besteht hohe Unfallgefahr

Platz zwei hieß es für die Bundesrepublik im Ranking der 28 EU-Staaten. An der Spitze stand das Nachbarland Österreich und der dritte Rang ging an Belgien. Die Studie hat untersucht, wie viele Unfälle pro 10.000 Einwohner im Jahr 2018 verursacht wurden. Grundlage war der jährliche Unfallreport der Europäischen Union.

Dabei passierten in Österreich 43,6 Unfälle pro 10.000 Einwohner und in Deutschland immerhin noch 37,2. Die Top 5 machten Slowenien und Portugal komplett. Die oft für ihre fahrlässige Fahrweise gescholtenen Italiener landeten noch hinter Malta auf Platz sieben.

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Viele Unfälle in beliebten Urlaubsländern

Die Ursache für die vielen Unfälle dürfte einerseits mit dem hohen Verkehrsaufkommen im Allgemeinen und andererseits mit den vielen Touristen zusammenhängen. Immerhin gelten Österreich und Deutschland als beliebte Urlaubsländer. Hinzu kommen Wetter und teils bergige Strecken.

Am sichersten fährt es sich in Dänemark. Dort kam es nur zu fünf Unfällen pro 10.000 Einwohner. Auch auf Zypern, in Finnland, Frankreich und Polen sind die Autofahrer verhältnismäßig sicher unterwegs.

Anzahl an Unfällen in EU-Staaten pro 10.000 Einwohner

Platz

Land

Unfälle pro 10.000 Einwohner

1.

Österreich

43,6

2.

Deutschland

37,2

3.

Belgien

35,1

4.

Slowenien

31,4

5.

Portugal

31,4

6.

Malta

30,2

7.

Italien

29,1

8.

Kroatien

25,5

9.

Spanien

21,9

10.

Großbritannien

21,6

11.

Tschechische Republik

20,2

12.

Lettland

19,6

13.

Ungarn

17

14.

Rumänien

15,8

15.

Luxemburg

15,6

16.

Schweden

13,9

17.

Irland

12,2

18.

Litauen

11,4

19.

Estland

11,1

20.

Niederlande

11

21.

Griechenland

10,5

22.

Bulgarien

10,5

23.

Slowakei

10,3

24.

Polen

8,9

25.

Frankreich

8,6

26.

Finnland

8,5

27.

Zypern

7,5

28.

Dänemark

5,0


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anb

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
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Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
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Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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