Daumenregel

Druck von Fahrradreifen einfach überprüfen

Nicht mehr als einen Zentimeter sollte der Reifen nachgeben
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Für viele Fahrräder lässt sich zur Überprüfung des Reifendrucks die Daumenregel anwenden.

Der Reifendruck ist für die Fahrtauglichkeit eines Fahrrads entscheidend. Doch kaum einer hat ein Messgerät zuhause. Wie also sichergehen, dass er passt?

Berlin (dpa/tmn) - Lässt sich der Fahrradreifen mit dem Daumen mehr als einen Zentimeter eindrücken, muss er aufgepumpt werden. Diesen einfachen Richtwert für den richtigen Luftdruck nennt der Auto Club Europa (ACE). Der Test ist allerdings nur bei Trekking-, City- oder Mountainbikes aussagekräftig. Reifen von Rennrädern benötigen einen höheren Reifendruck.

Der Daumentest zur Überprüfung des Reifendrucks dient laut ACE in erster Linie dazu, an eine regelmäßige Prüfung des Drucks zu erinnern. Zur korrekten Überprüfung des Luftdrucks sollte ein Druckmessgerät (Manometer) benutzt werden. Die korrekten Druckangaben befinden sich in der Regel auf der Reifenflanke.

Der korrekte Druck bei Rennrädern hängt von der Breite der Reifen, der Fahrdynamik, den Witterungsbedingungen, dem Untergrund und dem Gewicht des Fahrers ab. Tabellen und Rechner im Netz können hier weiterhelfen, so der ACE. Besser sei es aber, gleich im Geschäft den korrekten Reifendruck ermitteln zu lassen.

Der Druck von Rennradreifen sollte regelmäßig mit einem Druckmessgerät (Manometer) überprüft werden - je nach Fahrthäufigkeit mindestens alle zwei Wochen. Leistungsstarke Pumpen mit Manometer sind im Fachhandel erhältlich. Wer kein eigenes Gerät kaufen möchte, kann sich aber auch an seinen Fahrradladen wenden. Dieser Service ist häufig sogar kostenlos.

© dpa-infocom, dpa:210409-99-142613/3

ACE Sicherheits-Check fürs Fahrrad

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