Spritsorten genauer betrachtet

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Diesel und Benzin?

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Die Kraftstoffe Diesel und Benzin unterscheiden sich in einigen Eigenschaften.

Die deutschen Autofahrer hängen an ihrem Verbrennungsmotor - doch nur die wenigsten wissen, was eigentlich der Unterschied zwischen Diesel und Benzin ist.

Der Diesel ist durch den Abgas-Skandal ziemlich in Verruf geraten. Autokäufer überlegen es sich zweimal, ob sie noch ein Fahrzeug kaufen wollen, welches diesen Kraftstoff benötigt. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Diesel und Benzin?

Diesel und Benzin: Gleiche Grundlage - neue Anordnung

Im Grunde genommen ist die Basis beider Spritsorten Rohöl. Es wird in Raffinerien gewonnen und setzt sich aus über 500 verschiedenen Stoffen zusammen. Zum Zeitpunkt der Entstehung ist es allerdings noch nicht als Antriebsstoff zu verwerten.

Gute Frage: Wie weit kann man noch fahren, wenn die Tankanzeige aufleuchtet?

In der Raffinerie wird das Rohöl destilliert, also zum Verdampfen gebracht. Dadurch trennen sich die kleineren, leichteren Moleküle von den schwereren. Aus den leichteren Teilchen entsteht im Prinzip Benzin. Aus dem sogenannten Mitteldestillat entstehen Diesel und Kerosin, während die ganz schweren Anteile Schmier- oder Schweröle sind.

Interessant: Verbrauche ich weniger Sprit, wenn der Tank nicht voll ist?

Video: Für wen lohnt sich heute noch ein Diesel

Zudem zeichnet sich Benzin durch eine kürzere Molekülkette aus - dadurch ist der Stoff auch leichter zu entzünden als Diesel. Im Gegensatz dazu hat Diesel ein höheres Gewicht als Benzin, da sich mehr Kohlenstoffatome darin befinden, die den Treibstoff dichter machen. Aufgrund der höheren Dichte an Kohlenstoffatomen stoßen Dieselfahrzeuge wiederum mehr Kohlendioxid aus.

Mit diesem Tipp wissen Sie immer auf welcher Seite der Tankdeckel ist.

Von Franziska Kaindl

So viel kosten Sie die zehn größten Verkehrssünden

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