Grob fahrlässig

Schockierendes Video zeigt Fahrer auf Autobahn - was er auf dem Schoß hat, entsetzt

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Kinder sollten während einer Autofahrt stets angeschnallt werden. (Symbolbild)

Ein Video zeigt jetzt schockierende Bilder von einer australischen Autobahn. Dort hat ein Fahrer nicht nur grob fahrlässig gehandelt, sondern sogar sein Baby in Lebensgefahr gebracht.

Wie kann man nur so fahrlässig handeln? Das fragt man sich angesichts eines schockierenden Videos, das jetzt im Netz viral geht. Darauf zu sehen: ein Mann am Steuer eines Wagens, auf dessen Schoß ein Baby sitzt. Und es kommt noch dicker: Weder der Fahrer noch das Kind waren angeschnallt. Dabei fuhr er fast 100 km/h auf einer Autobahn!

Video: Mann rast mit Baby auf dem Schoß auf Autobahn

Das brisante Video entstand auf dem Pacific Motorway in Australien, als eine Frau namens "Cozza" Hambly an dem besagten Auto vorbeifuhr. Entsetzt erklärte sie später in einem Gespräch mit dem Fernsehsender 7 News: "Der Anblick war fürchterlich. (…) Es ist so gefährlich, ich konnte es einfach nicht glauben."

Als Hambly das Video aufnahm, bemerkte sie sogar, dass auf dem Rücksitz ein Kindersitz befestigt war. Anschließend übergab sie das Videomaterial der Polizei.

Auch interessant: Hätten diese Männer eine Sache vergessen, wären sie heute nicht mehr am Leben.

"Kindesmissbrauch"? Polizei nimmt Fahndung auf

Die ist jetzt auf der Suche nach dem Autofahrer und hat eine Untersuchung aufgrund von "Kindesmissbrauch" eingeleitet. Schließlich handelte der Fahrer grob fahrlässig und brachte das Kind bewusst in Lebensgefahr. Was wäre schließlich passiert, wenn er in einen Unfall verwickelt gewesen wäre und der Airbag aufgegangen wäre, mitten in das Gesicht des Babys?

Video: Erster Wettkampf der bayrischen Rasenmäherfahrer

Außerdem ist es in Australien Gesetz, dass Beifahrer unter 16 Jahren angeschnallt werden oder zumindest die Autos über eine richtige Kindersicherung verfügen müssen.

Lesen Sie auch: Verkehrsrowdy begeht Fahrerflucht - vorher hinterlässt er höhnischen Zettel.

jp

Gurte und Kindersitze im Oldtimer

Sicherer Kindertransport: Daniele Ulanio von Milano Motors kontrolliert den Gurt in einem Volvo PV 544, der bereits seit 1959 serienmäßig mit 3-Punkt-Gurten ausgerüstet ist. Foto: Henning Kaiser
Sicherer Kindertransport: Daniele Ulanio von Milano Motors kontrolliert den Gurt in einem Volvo PV 544, der bereits seit 1959 serienmäßig mit 3-Punkt-Gurten ausgerüstet ist.  © Henning Kaiser
Generationenfrage: Oft überträgt sich die Oldie-Leidenschaft schon früh auf den Nachwuchs, vor allem wenn er wie Sami - hier mit seinem Vater Mika Hahn vor dessen Volvo PV 544 - mitfahren darf. Foto: Henning Kaiser
Generationenfrage: Oft überträgt sich die Oldie-Leidenschaft schon früh auf den Nachwuchs, vor allem wenn er wie Sami - hier mit seinem Vater Mika Hahn vor dessen Volvo PV 544 - mitfahren darf.  © Henning Kaiser
Jubiläum mit Gurt: Die allgemeine Anschnallpflicht gilt seit 40 Jahren, viele Oldie-Freunde wollen Sicherheit nachrüsten. Spezialisierte Mechaniker - hier Daniele Ulanio von Milano Motors - können dabei helfen. Foto: Henning Kaiser
Jubiläum mit Gurt: Die allgemeine Anschnallpflicht gilt seit 40 Jahren, viele Oldie-Freunde wollen Sicherheit nachrüsten. Spezialisierte Mechaniker - hier Daniele Ulanio von Milano Motors - können dabei helfen.  © Henning Kaiser
Autos, die vor dem 1. April 1970 erstmals zugelassen wurden, brauchen keine Gurte. Für die Sicherheit von Kinder lassen sie sich jedoch nachrüsten wie hier bei Daniele Ulanio von Milano Motors. Foto: Henning Kaiser
Autos, die vor dem 1. April 1970 erstmals zugelassen wurden, brauchen keine Gurte. Für die Sicherheit von Kinder lassen sie sich jedoch nachrüsten wie hier bei Daniele Ulanio von Milano Motors.  © Henning Kaiser
Nachrüstsatz: Der Zubehörhandel bietet auch 3-Punkt- und fahrzeugspezifische Sicherheitsgurte. Foto: Henning Kaiser
Nachrüstsatz: Der Zubehörhandel bietet auch 3-Punkt- und fahrzeugspezifische Sicherheitsgurte.  © Henning Kaiser
Klassische Nachrüstung: Viele original gurtlose Oldies lassen sich wie dieser Alfa Romeo sicherheitstechnisch nachbessern. Foto: Henning Kaiser
Klassische Nachrüstung: Viele original gurtlose Oldies lassen sich wie dieser Alfa Romeo sicherheitstechnisch nachbessern.  © Henning Kaiser
Sicherheit geht vor: Eine vorschriftsmäßige Haltevorrichtung für die ganz Kleinen ist auch im Klassiker ein Muss, hier im Volvo PV 544 von Mika Hahn. Foto: Henning Kaiser
Sicherheit geht vor: Eine vorschriftsmäßige Haltevorrichtung für die ganz Kleinen ist auch im Klassiker ein Muss, hier im Volvo PV 544 von Mika Hahn.  © Henning Kaiser

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