Überführt

Fahrzeug sendet automatischen Hilferuf - daraufhin muss 18-Jähriger den Lappen abgeben

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Die moderne Technik machte einem 18-jährigen Verkehrssünder einen Strich durch die Rechnung.

Einem 18-Jährigen wurde die moderne Technik seines Autos zum Verhängnis - nach einem Unfall musste er deshalb den Führerschein abgeben.

Am Sonnabend (28. April 2019) kam ein 18-Jähriger in der Gemeinde Nübbel (Kreis Rendsburg-Eckernförde) nach Angaben der Polizei auf einem Feldweg von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Dabei zog sich der Fahrer zwar keine Verletzungen zu, jedoch rechnete er nicht damit, dass das Auto einen automatischen Notruf an den Hersteller absetzte, welcher daraufhin an die Rettungsleitstelle und die Polizei weiterging. Das Fahrzeug gehörte einem Familienangehörigen des Fahrers.

Nach automatischem Notruf: 18-jähriger Fahrer von moderner Technik überführt

Die Einsatzkräfte trafen den 18-Jährigen bei Freunden an und führten einen Atemalkoholtest durch. Das Ergebnis: 1,19 Promille. Daraufhin musste der Fahrer seinen Führerschein, den er erst seit einem Monat besaß, wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit am Steuer und Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung gleich schon wieder abgeben.

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Lesen Sie auch: Polizei hält Raser auf: Dann wird erst das Ausmaß des Vergehens klar.

So viel kosten Sie die zehn größten Verkehrssünden

1. Parken in der Feuerwehranfahrtszone
1. Parken in der Feuerwehranfahrtszone © ADAC Motorwelt
2. Spurwechsel oder abbiegen ohne zu Blinken
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3. Reißverschluss: Zu früh an Engstellen einfädeln © ADAC Motorwelt
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