Konkurrenz für Tesla?

Faraday Future: Elektro-Flitzer mit 1000 PS

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Brachiale Elektro-Studie: Faraday Future zeigt mit dem Zero1, was Elektroautos können. 1000 PS sorgen für beeindruckende Fahrleistungen.
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Das an das Batmobile erinnernde, extrem flache Fahrzeug FFZERO1 steht auf der Technik-Messe CES in Las Vegas, USA, am 04.01.2016.
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Der Elektroauto-Neuling Faraday Future hat den Supersportwagen hier als seinen ersten Prototypen vorgestellt.
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Das Elektrofahrzeug soll schon in zwei Jahren marktreif sein.
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Das Unternehmen bezeichnet den FFZERO1 auf seiner Internetseite als "bahnbrechend".
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Die ersten Fahrzeuge sollen "in den nächsten zwei Jahren" auf den Markt kommen, sagte Entwicklungschef Sampson.
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Der Zeitplan ist ambitioniert für ein anderthalb Jahre altes Unternehmen, über das in der Öffentlichkeit nur wenige Details bekannt sind.

Eine Mischung aus Rennauto und Batmobil: So sieht der erste Prototyp FFZERO1 des erst vor 18 Monaten gegründeten US-Start-Ups Faraday Future aus.

Die Firma stellte das Modell am Montag im Vorfeld der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vor und gab damit erstmals einen Einblick in seine Vision vom Auto der Zukunft. Das Elektrofahrzeug soll schon in zwei Jahren marktreif sein.

Start-Up Farady Future: Markteinführung in Rekordzeit

Das Unternehmen bezeichnet den FFZERO1 auf seiner Internetseite als "bahnbrechend". Dort veröffentlichte Faraday Future zwei Videos des auch selbstfahrenden "Rennautos", das eine Höchstgeschwindigkeit von 320 Stundenkilometern erreichen soll.

Es handele sich bei dem Prototypen um ein "Konzept", sagte Entwicklungschef Nick Sampson der Nachrichtenagentur AFP. In vielerlei Hinsicht spiegele sich darin wider, was das Unternehmen sei: "begeisternd, schnell, innovativ". Allerdings würden sich nur einige Aspekte des Modells in der letztlich für den Verkauf vorgesehenen Version wiederfinden.

Die ersten Fahrzeuge sollen "in den nächsten zwei Jahren" auf den Markt kommen, sagte Sampson. Dies solle aber nicht zu Lasten der Qualität gehen. "Wir sind sehr schnell", sagte er bei der Vorstellung des Prototypen. Faraday Future werde mehr wie eine Technologiefirma geführt, nicht wie ein Autounternehmen.

Der Zeitplan ist ambitioniert für ein anderthalb Jahre altes Unternehmen, über das in der Öffentlichkeit nur wenige Details bekannt sind. Am Rande der CES, die am Mittwoch beginnt, bestätigte Faraday Future, dass zu den Geldgebern der chinesische Milliardär Jia Yueting gehört, der Chef des populären chinesischen Videodienstes LeTV. Faraday und LeTV hätten eine strategische Partnerschaft geschlossen und wollten bei der Produktion zusammenarbeiten, bei der On-Board-Unterhaltung oder dem autonomen Fahren, sagte Sampson.

US-Design-Schmiede: Was steckt hinter Faraday Future?

Auf der CES gab das Start-up aus Los Angeles auch einen Einblick in seine Produktionsplattform, die den Angaben zufolge für jeden Fahrzeugtyp und mit verschiedenen Kombinationen aus Batterien und Motor verwendet werden kann. Dies beschleunige die Entwicklung und senke Kosten.

Die Plattform soll in einem ersten Werk in Nevada zum Einsatz kommen, in das Faraday Future eine Milliarde Dollar investieren will. Der Bau der Fabrik nördlich von Las Vegas soll in den nächsten Wochen beginnen, wie Sampson ankündigte. In dem Werk sollen 4500 Arbeitsplätze entstehen und möglicherweise tausende weitere Stellen bei Zulieferern. Faraday Future sucht dafür "passionierte Schöpfer und fleißige Visionäre für neue Konzepte".

Entwicklungschef Nick Sampson: Farady Future keine Konkurrenz zu Tesla

Auch wenn Faraday Future als Tesla-Herausforderer gilt, sieht sich das Unternehmen selbst nicht in dieser Rolle. "Wir konkurrieren mit Unternehmen, die Benzinautos verkaufen", betonte Sampson.

Das Start-up - benannt nach dem englischen Entdecker der elektromagnetischen Induktion, Michael Faraday - hat nach eigenen Angaben bereits 750 Beschäftigte, darunter ehemalige Ingenieure und Angestellte des Elektroautobauers Tesla und von BMW, Apple und Google oder Boeing und SpaceX. Sampson etwa arbeitete vorher bei Jaguar und Tesla.

Consumer Electronics Show: Elektronik als treibende Kraft im Auto

Auf der CES rollt die Studie Budd-e von VW elektrisch auf die Bühne. Foto: Volkswagen AG
Auf der CES rollt die Studie Budd-e von VW elektrisch auf die Bühne. © Volkswagen AG
Um die Türen des Kleinbusses Budd-e von VW zu öffnen, reicht eine Geste mit der Hand. Foto: Volkswagen AG
Um die Türen des Kleinbusses Budd-e von VW zu öffnen, reicht eine Geste mit der Hand. © Volkswagen AG
Flinke Flunder: Der elektrische Newcomer Faraday Future zeigt auf der CES eine Sportwagenstudie mit über 735 kW/1000 PS und mehr als 330 km/h Spitze. Foto: Thomas Geiger
Flinke Flunder: Der elektrische Newcomer Faraday Future zeigt auf der CES eine Sportwagenstudie mit über 735 kW/1000 PS und mehr als 330 km/h Spitze. © Thomas Geiger
Mercedes setzt unter anderem auf Infotainmentmenüs, die eine vorausschauende Vorauswahl bieten. Foto: Daimler
Mercedes setzt unter anderem auf Infotainmentmenüs, die eine vorausschauende Vorauswahl bieten. © Daimler
Fliegender Begleiter: Zur Studie Rinspeed Etos gesellt sich eine Drohne als Scout. Foto: Rinspeed AG
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AFP

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