Unfallflucht

Frau findet Delle in ihrem Auto - dann erlebt sie eine kuriose Überraschung

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Die Polizei Herne sucht den Verfasser dieser Notiz.

Eine böse Überraschung: Als eine Frau zu ihrem Wagen zurückkommt, entdeckt sie nicht nur einen Blechschaden, sondern auch einen Zettel an ihrem Auto.

Das wünscht man niemandem: Eine Frau hatte ihren Wagen in einer Parkbox in Herne abgestellt. Als sie zurückkommt, traut sie ihren Augen nicht. Jemand hatte ihr Auto angefahren. Offenbar gab es auch einen Zeugen, der hat aber nicht die Polizei gerufen, sondern einen Zettel geschrieben.

Polizei sucht Unfallfahrerin und Zeugen

Auf diesem hat der Unbekannte nicht nur die Verursacherin beschrieben, sondern auch ihr Auto – samt Kennzeichen. Damit dürfte die Polizei leichtes Spiel haben, die Unfallfahrerin zu ermitteln. Sofern die Angaben des Zeugen korrekt sind. Folgendes stand auf dem Zettel:

"Das Auto mit dem Kennzeichen xxx (Anm. d. Red.: Die Polizei hat das Kennzeichen unkenntlich gemacht) ist gegen ihr Auto geknallt und weggefahren. Es war eine Fahrerin. Das Auto hat eine gelbe Farbe und war klein. LG"

Die Polizei sucht jetzt auch den Verfasser der Nachricht, damit dieser eine Aussage zum Unfallvorgang machen soll. Dieser hat aber weder Namen noch seine Telefonnummer hinterlassen.

Auch interessant: Fahrer rammt Auto und hinterlässt dreisten Zettel.

Reicht ein Zettel am Auto?

Die Situation kennt jeder Autofahrer: beim Ausparken den Wagen hinter sich angefahren. Ist dabei kein sichtbarer Schaden entstanden, informieren die Verursacher den anderen Wagenbesitzer oft nur mit einem Zettel über den Unfall. Auf diesen hinterlassen die meisten ihre Versicherungs- und Kontaktdaten und verlassen den Unfallort.

Doch Vorsicht! Laut § 142 des Strafgesetzbuchs (StGB) entfernen Sie sich damit unerlaubt vom Unfallort. Im günstigsten Fall erhalten Sie nur eine Geldstrafe. Die Höchststrafe liegt dagegen bei drei Jahren Gefängnis.

Haben Sie ein Auto angefahren, reicht es also nicht, einen Zettel zu hinterlassen. Denn dieser könnte durch Regen oder Wind unleserlich werden. Sie müssen dem Gesetz nach eine angemessene Zeit (etwa 30 Minuten) auf den Besitzer des anderen Autos warten.

Taucht dieser nicht zeitnah auf, müssen Sie die Polizei über den Unfall informieren – am besten per Handy. Melden Sie den Unfall nicht und entfernen sich vom Unfallort, begehen Sie Fahrerflucht. Das gilt auch für kleine Parkrempler.

Erfahren Sie hier, wie sich ein Autofahrer mit einem Pöbelzettel am Ende zur Lachnummer gemacht hat.

Was Sie tun sollten, wenn Sie einen Zettel an Ihrem Auto finden

Finden Sie an Ihrem Auto einen Zettel ohne Kontaktdaten oder mit falschen Informationen nach einem Unfall, sollten Sie zunächst Fotos des Schadens, Ihres Autos und der Umgebung machen. Rufen Sie anschließend die Polizei und schildern Sie den Vorfall. Die Beamten nehmen die Ermittlungen auf und versuchen den Verursacher zu finden.

Lesen Sie hier: Mann ärgert sich über Falschparker – und bestraft ihn mit irrer Aktion.

anb

Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
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Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
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Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
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Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt. © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.  © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
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