Autonom und vernetzt

Future Type: Jaguar plant das Stadtauto für 2040

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Elektrisch und vernetzt: Mit der autonom fahrenden Designstudie Future Type blickt Jaguar in die Zukunft. Das Lenkrad spielt dabei immer noch eine zentrale Rolle. Foto: Factory 35/Jaguar/Land Rover/dpa-tmn

Mit der autonom fahrenden Designstudie Future Type blicken die Entwickler von Jaguar und Land Rover in die Zukunft. Das Lenkrad spielt dabei immer noch eine zentrale Rolle - allerdings etwas anders als heute.

London (dpa/tmn) - Wie das Auto der Zukunft aussehen könnte, haben die Entwickler bei Jaguar und Land Rover jetzt mit der virtuellen Designstudie Future Type illustriert. Die zielt auf ein Szenario im Jahr 2040.

Es kommt auf Knopfdruck angefahren, chauffiert drei Personen elektrisch an ihr Ziel und ist ständig online. Das einzige, was einem noch gehört, ist das demontierbare Lenkrad: Das Stadtauto von morgen hat in den Augen der Entwickler mit einem Fahrzeug von heute nicht viel mehr als die Räder gemein.

Die Jaguar-Studie Future Type ist kaum mehr als halb so breit wie ein Range Rover Evoque und kürzer als jeder andere Jaguar, bietet der Schmalspur-Flitzer Platz für drei Passagiere, die in Schalensitzen vor einem Cockpit aus Touchscreens und virtuellen Bedienelementen reisen und die Welt durch silbern getönte Scheiben sehen. Der Antrieb erfolgt elektrisch, und die Steuerung übernimmt der Autopilot, teilt der Hersteller mit. So können sich die Insassen auf die unterschiedlichen digitalen Szenarien konzentrieren, die ihnen das mit allen sozialen Netzwerken verbundene System individuell und maßgeschneidert bietet.

Obwohl die Studie autonom fährt, ist ihr zentrales Element das Lenkrad. Denn in der Vision der britischen Entwickler ist das künftig womöglich das einzige Bauteil am Auto, das der Kunde noch besitzt und deshalb auch mit nach Hause nehmen kann. Aufgeladen mit künstlicher Intelligenz und ständig vernetzt, soll es ähnlich wie heute ein Smartphone zum digitalen Begleiter des Fahrers werden und seinen Alltag organisieren.

Deshalb bestellt man damit nicht nur seine autonomen Autos und organisiert seine Fahrten. Sondern das Lenkrad spielt auch die passende Musik, plant die Termine des Tages und weiß sogar, was im Kühlschrank liegt, erläutert Designchef Ian Callum. "Und falls man doch mal selbst die Richtung vorgeben will, kann man es auch mit ins Auto nehmen und damit tatsächlich fahren."

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