Auf der Flucht

Raser flüchtet erfolgreich vor Polizei - bis ein Detail zum Verhängnis wird

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Bei illegalen Autorennen versteht die Polizei keinen Spaß und lässt nicht locker. (Symbolbild)

Ganz clever wollte ein 30-jähriger Mercedes-Fahrer sein, als ihn die Polizei verfolgte. Geholfen hat ihm sein Trick allerdings nicht. Am Ende wurde er erwischt.

Am Sonntagabend (9. Juni 2019) floh ein 30-Jähriger in seinem Mercedes vor der Polizei in Hamburg. Zuvor fiel er durch seine Fahrweise auf. Zunächst konnte der Mann entkommen, allerdings verriet ihn am Ende sein Auto.

Mercedes-Fahrer flüchtet vor der Polizei

Wie die Polizei Hamburg mitteilte, entdeckte ein Streifenwagen den Mercedes-Fahrer in der Schnackenburgallee. Er sei mit hoher Geschwindigkeit und schlingernder Fahrt aufgefallen. Der Verdacht: illegales Autorennen. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf.

Aufgrund der hohen Geschwindigkeit hätten die Polizisten den Verdächtigen zunächst aus den Augen verloren. Die Beamten gaben aber nicht auf und fanden den Fahrer auf dem Gelände eines Autohändlers. Verraten wurde er dabei von seinem Auto.

Von der Polizei erwischt, weil der Motor noch läuft

Der Fahrer musste den Motor noch längere Zeit im hohen Drehzahlbereich weiterlaufen lassen. Wie die Polizei erklärt, wollte er so einen Motorschaden verhindern. Allerdings führte diese Rücksicht auf sein Auto zu seiner Entdeckung.

Seinen Mercedes sowie seinen Führerschein ist der Mann vorerst los. Beides hat die Polizei Hamburg beschlagnahmt. Der Fahrer wird sich nun für sein illegales Autorennen verantworten müssen.

Video: Illegales Autorennen in Nürnberg

Verdacht auf illegales Autorennen: Audi-Fahrer rast mit Tempo 160 durch die Bielefelder Innenstadt.

Diese Strafen drohen für illegale Autorennen

Wer an einem illegalen Autorennen teilnimmt oder eines veranstaltet, muss mit harten Strafen rechnen. Denn seit 2017 gilt dies nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat. Entsprechend fällt die Bestrafung aus.

Bis zu zwei Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe droht jedem, der ein illegales Autorennen ausrichtet, durchführt, daran teilnimmt oder mit nicht angepasster Geschwindigkeit grob verkehrswidrig und rücksichtslos fährt, um eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen.

Zudem wird in der Regel die Fahrerlaubnis entzogen und es besteht die Möglichkeit, dass das Tatfahrzeug beschlagnahmt wird.

Die Freiheitsstrafe erhöht sich auf bis zu drei Jahre, wenn andere Menschen oder Gegenstände von bedeutendem Wert fahrlässig gefährdet werden. Wer dabei vorsätzlich handelt, muss mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren rechnen. Werden dabei Menschen getötet oder schwer verletzt, beträgt die Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahre.

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anb

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
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