Wer mehr fährt, zahlt mehr?

Kfz-Versicherung: So viel kosten 1.000 Kilometer mehr pro Jahr

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Bei der Kfz-Versicherung müssen Vielfahrer tief in die Tasche greifen.

Wer im Jahr mehr Kilometer als der Durchschnitt zurücklegt, muss auch mehr an die Kfz-Versicherung abtreten. Ein Vergleichsportal hat nachgerechnet.

Vielfahrer und Pendler müssen bei der Kfz-Versicherung wesentlich mehr zahlen als Gelegenheitsfahrer. Die entsprechende Police richtet sich nämlich nach der jährlichen Fahrleistung. Um wieviel Mehrkosten es sich dabei handelt, hat nun das Vergleichsportal Check24 untersucht.

Kfz-Versicherung: 1.000 Kilometer mehr pro Jahr kosten 100 Euro mehr

Laut den Analysten soll der Beitrag bereits um bis zu zwölf Prozent mehr betragen, wenn nur 1.000 Kilometer mehr Fahrleistung verzeichnet werden. Ein Rechenbeispiel: Ein Autofahrer mit Teilkaskoversicherung legt im Jahr 30.000 Kilometer zurück und zahlt dafür durchschnittlich 838 Euro an die Versicherung. Wenn er jedoch auf 31.000 Kilometer kommt, würden unter gleichen Konditionen bereits 942 Euro fällig werden.

Passend dazu: Ältere Menschen zahlen bei der Autoversicherung deutlich mehr.

Kfz-Versicherung: So steigen die Beiträge nach Jahres-Fahrleistung an

Die gute Nachricht für Vielfahrer: Ab einer Leistung von 31.000 Kilometer pro Jahr steigt der Beitrag nicht mehr drastisch an. Grundlage dafür ist der stufenförmige Anstieg für Haftpflicht- oder Vollkaskoversicherungen beim Auto. Fahrer mit geringer Fahrleistung zahlen somit bei der Teilkaskoversicherung und einer zurückgelegten Strecke von 7.000 anstatt 6.000 Kilometer im Jahr durchschnittlich 7,5 Prozent mehr. Bei einer mittleren Fahrleistung von 13.000 anstatt 12.000 Kilometern im Jahr wird ein Mehrbetrag von 5,5 Prozent fällig.

Kfz-Versicherung: Fahrleistung richtig einschätzen

Für Autofahrer ist es wichtig, sich vorab zu überlegen, wieviele Kilometer pro Jahr anfallen. Wenn nämlich die angegebene Fahrleistung überschritten wird, muss dies der Versicherung mitgeteilt werden. Ansonsten kann es zu Nachzahlungen kommen.

Lesen Sie hier weiter: Kfz-Versicherung wechseln und sparen - wann lohnt es sich? Und hier können Sie nachlesen, was eine Kfz-Police leisten muss.

Autos unter Beschuss - Steinschlagschäden beseitigen

Klassischer Fall für den Autoglaser: Kleinere Steinschläge können Profis häufig noch reparieren. Foto: Andrea Warnecke
Klassischer Fall für den Autoglaser: Kleinere Steinschläge können Profis häufig noch reparieren. © Andrea Warnecke
Spezialisten können kleinere Steinschläge in der Scheibe flicken - vorausgesetzt, die Macke ist weder im Fahrersichtfeld noch zu nah am Rand. Foto: IbF-Halle GmbH
Spezialisten können kleinere Steinschläge in der Scheibe flicken - vorausgesetzt, die Macke ist weder im Fahrersichtfeld noch zu nah am Rand. © IbF-Halle GmbH
Mit einem durchsichtigen Harz können kleinere Macken im Glas ausgebessert werden - die Kosten dafür zahlt die Kfz-Teilkaskoversicherung. Foto: IbF-Halle GmbH
Mit einem durchsichtigen Harz können kleinere Macken im Glas ausgebessert werden - die Kosten dafür zahlt die Kfz-Teilkaskoversicherung. © IbF-Halle GmbH
Kratzer und Dellen im Blech sollten auf jeden Fall ausgebessert werden, wenn blankes Blech sichtbar wird droht sonst Rostbefall. Foto: IbF-Halle GmbH
Kratzer und Dellen im Blech sollten auf jeden Fall ausgebessert werden, wenn blankes Blech sichtbar wird droht sonst Rostbefall. © IbF-Halle GmbH
Größere Risse, Steinschläge im Sichtbereich des Fahrers oder nah am Rand sind K.-o.-Kriterien für die Windschutzscheibe - dann muss sie ausgetauscht werden. Foto: Jens Schierenbeck
Größere Risse, Steinschläge im Sichtbereich des Fahrers oder nah am Rand sind K.-o.-Kriterien für die Windschutzscheibe - dann muss sie ausgetauscht werden. © Jens Schierenbeck

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