Schneller als Bugatti Chiron

Neuer Rekord! Das ist das schnellste Auto der Welt

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Der schwedische Hersteller Koenigsegg trumpfte zuletzt gleich zweimal auf.

Es geht nur um wenige Stundenkilometer, doch nun hat Koenigsegg mit dem Agera RS die Nase vorn - zumindest was Serienautos betrifft. 

Die schwedische Supersportler-Schmiede Koenigsegg kommt zur Zeit mit einem Rekord nach dem anderen um die Ecke. Anfang Oktober glänzte der Agera RS im Sprint auf 400 km/h aus dem Stand, um danach wieder möglichst schnell abzubremsen. Bei der Prüfung 0-400-0 geht nicht nur die Maschine an die Grenzen der Physik, sondern auch der Fahrer: Werkspilot Niklas Lilja saß am Steuer und stellte mit einer Zeit von 36,44 Sekunden den neuen Rekord im Beschleunigungstest auf.

Koenigsegg schlägt Bugatti - bereits zum zweiten Mal

Es galt, den Konkurrenten Bugatti zu schlagen: Mit dem Chiron, der bis vor kurzem als das schnellste Serienauto der Welt gehandelt wurde, wurden für die Beschleunigung auf 400 Stundenkilometer 41,96 Sekunden gemessen, ganze fünfeinhalb Sekunden mehr als der schwedische Herausforderer, wie das Magazin "Auto Motor und Sport" berichtet. Dabei brüstete sich Bugatti noch vor kurzem mit der immensen Leistung, die der Chiron abruft.

Kein Wunder, dass auch Cristiano Ronaldo es sich nicht nehmen ließ, sich den den streng limitierten Chiron in die Garage zu stellen.

Doch damit nicht genug mit den Rekorden im Hause Koenigsegg: Auch in einer weiteren Disziplin erklommen die Schweden den Geschwindigkeits-Thron. Und wieder einmal hatte Bugatti das Nachsehen.

Frühere Geschwindigkeits-Erfolge von Koenigsegg

Im Jahr 2010 schaffte der Veyron Super Sports 431 Stundenkilometer. Danach folgte noch ein weiterer Rekord, und zwar mit dem Hennesey Venom GT, der es auf 435,31 km/h schaffte. Dieser Versuch wurde jedoch von Experten kritisiert, da der Hennesey mit weniger als 30 Exemplaren nicht serienmäßig hergestellt wurde und beim Sprint auch nur die einfache Wegstrecke zurückgelegt wurde. Üblicherweise wird die Rennstrecke auch zurückgefahren, um Wind- und Höhenunterschiede auszugleichen.

Koenigsegg knackte beide Anläufe - und zwar hin und zurück, wie es sich gehört. Ein spektakuläres Video aus dem Cockpit des Agera RS mit 5,0-Liter-Biturbo zeigt den Rekordsprint, der auf einem abgesperrten Highway in Nevada durchgeführt wurde. Auf dem Hinweg wurden 436,45 km/h gemessen, beim Rückweg 457,53 km/h. Bei der Verrechnung der Werte ergibt sich also ein Mittelwert von 447,23 km/h. Auch hier klemmte sich Niklas Lilja hinters Steuer, der das Auto immer weiter an seine Grenzen trieb. Dabei schonte er ihn auch im Hochgeschwindigkeitsbereich ab 300 km/h nicht und drückte das Gaspedal weiterhin gnadenlos durch.

Doch einen Haken hat der Rekord: Die Profis des Guinness-Buchs waren nicht vor Ort, um die Messungen zu überwachen. Stattdessen wurde diese vom Rennsport-Experten "Racelogic" ermittelt worden. Und auch wie damals beim Vorgänger Hennesey wurden vom Agera RS bisher nur 25 Stück gebaut, es sollen jedoch weitere folgen.

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Bugatti Chiron im Test: Nicht von dieser Welt

Neuer Überflieger: Wer Glück hat, entdeckt einen der wenigen Bugatti Chiron auf der Straße.
Neuer Überflieger: Wer Glück hat, entdeckt einen der wenigen Bugatti Chiron auf der Straße. © Dominic Fraser
Der Traumwagen sieht aus wie eine Flunder - nur hüfthoch, aber sehr breit. Der Sound des Motors ist durchdringend.
Der Traumwagen sieht aus wie eine Flunder - nur hüfthoch, aber sehr breit. Der Sound des Motors ist durchdringend. © Dominic Fraser
Der w16-Motor ist ein Wahnsinn. Unter der Haube arbeiten Sechzehnzylinder mit 8,0 Litern Hubraum, die 1103 kW/1500 PS leisten.
Der w16-Motor ist ein Wahnsinn. Unter der Haube arbeiten Sechzehnzylinder mit 8,0 Litern Hubraum, die 1103 kW/1500 PS leisten. © Dominic Fraser
Zudem hat der Chiron die mit Abstand spektakulärste Rückleuchte. Die Entwickler haben ein 1,60 Meter langes LED-Schwert aus einem Stück ins Heck integriert.
Zudem hat der Chiron die mit Abstand spektakulärste Rückleuchte. Die Entwickler haben ein 1,60 Meter langes LED-Schwert aus einem Stück ins Heck integriert. © Dominic Fraser
C wie Chiron: Öffnet man die Tür, zeigt sich der C-förmige Ausschnitt der Flanke.
C wie Chiron: Öffnet man die Tür, zeigt sich der C-förmige Ausschnitt der Flanke. © 
Schlaue Elektronik und ein Tachometer bis 500 km/h: Letztlich erreicht man mit dem Bugatti Chiron 420 km/h - und das mühelos und unkompliziert.
Schlaue Elektronik und ein Tachometer bis 500 km/h: Letztlich erreicht man mit dem Bugatti Chiron 420 km/h - und das mühelos und unkompliziert. © 

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