Blaulicht mit 610 PS

Italiens Polizei fährt Lamborghini Huracán 

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Blaue LED-Lichter und vier Sirenen: der Lamborghini Huracán LP 610-4 Polizia.

Polizist in Italien müsste man wohl sein: Die italienischen Beamten können jetzt nämlich besonders stilvoll mit dem neuesten Lamborghini auf Verbrecherjagd gehen.

Zum Fuhrpark der italienischen Polizei gehört jetzt ein Lamborghini Huracán LP 610-4 Polizia. Mit Blaulicht fährt das neue Polizeiauto mit zehn Zylindern und 610 PS im Ernstfall Tempo 325. Aus dem Stand prescht der Lamborghini Huracán in 3,2 Sekunden auf 100 km/h, in 9,9 Sekunden auf 200 km/h.

Der Huracán LP 610-4 ist vorschriftsmäßig in der Farbe "blu Polizia" (z. dt. Polizei-Blau) lackiert. Streifen und Schriftzüge sind dagegen in weiß. Doch nicht nur von außen ist der Wagen eindrucksvoll. Innen steckt im Lamborghini Huracán Hightech: Der Polizei-Lambo ist mit einem speziellen Videosystem ausgestattet, das jeden Verkehrssünder überführen kann. Raser, riskante Überholmanöver oder das Befahren der Notfallspur zeichnet eine Kamera im Innenspiegel auf. Daneben können Polizisten verdächtige Autofahrer mit einem so genannten „Proof Video Data System‘‘ überwachen. Dabei berechnet das System mit Hilfe von GPS-Daten, Wegstrecke und Zeit die Geschwindigkeit des verfolgten Autos. Gleichzeitig ist eine automatische Erkennung von gesuchten Nummernschildern und die Echtzeit-Übertragung von Bildaufnahmen an die Einsatzzentralen möglich.

Der neue Lambo ersetzt die Gallardo-Modelle, die seit 2008 im Einsatz sind. Wie seine Vorgänger soll das neue Dienstfahrzeug die Staatspolizei bei der Überwachung der italienischen Straßen insbesondere auf den Autobahnen unterstützen.
Die Italiener sind von der Zuverlässigkeit von Lamborghini überzeugt. Schon seit 2004 nutzt die römische Polizei einen Gallardo der ersten Serie. Auch die Beamten in Bologna bekamen einen Gallardo dieser Bauart zugeteilt. Beide wurden 2008 von der zweiten Generation ersetzt.

In 3,2 Sekunden von null auf Tempo 100: Lamborghini Huracán LP 610-4 Polizia.

Die Sportwagen im Streifendienst legten auf italienischen Autobahnen und bei dringenden medizinischen Transportfahrten bis 2008 über 140.000 Kilometer zurück. Zwischen 2009 und 2014 hatten die Blaulicht-Lamborghinis mehr als 110.000 Kilometer auf dem Tacho. Dabei zeigten sich die Supersportwagen immer von ihrer besten Seite: Denn außer zu den üblichen Inspektionen mussten die beiden Gallardo, laut Pressebericht von Lamborghini, kein einziges Mal in die Werkstatt. Nun soll der Lamborghini Huracán LP 610-4 Polizia Ende des Jahres das Erbe antreten.

Übrigens im steinreichen Dubai sind Beamte seit vergangenem Jahr mit einem Lamborghini Aventador im Wert von 420.000 Euro unterwegs.

ml

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