Die Zukunft der Supersportler

Lamborghini-Studie: Ein Auto, das sich selbst repariert?

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Batmans neuer Flitzer? Nein, die Lamborghini-Studie "Terzo Millenio".

Kaum zu glauben: Die Ingenieure bei Lamborghini tüfteln an einem Supersportwagen, der sich angeblich selbst reparieren kann. Was steckt dahinter?

Manche fühlen sich vermutlich an die Serie "Knight Rider" mit David Hasselhoff und seinem intelligenten Auto zurückerinnert. Auch eine aktuelle Design-Studie des Sportwagenherstellers Lamborghini soll einen Wagen konzeptionieren, der auf etwaige Mängel hinweist - und diese auch gleich selbst repariert. Zukunftsmusik oder bald Realität?

Lamborghini Terzo Millenio: Ein Auto, das sich selbst "heilt"?

Es handelt sich um die Lamborghini-Studie "Terzo Millenio" (dt.: "drittes Jahrtausend"), bei welcher eine neuartige Technologie zum Einsatz kommt, bei der sich kleine Schäden in der Karosserie von selbst beheben sollen. Vergleichbar wäre das High-Tech-Konzept mit der menschlichen Haut, die sich selbst regeneriert.

Mithilfe von Sensoren erkennt die Carbonhülle kleine Schäden und Risse. Unterhalb der Karosserie verlaufen mikroskopisch kleine Leitungen, welche eine chemische Flüssigkeit transportieren. Diese wird zu den beschädigten Stellen geleitet und kitten die Karosserie wieder zusammen. Größere Schäden, wie beispielsweise am Fahrgestell oder sogar am Motor kann diese Technologie leider nicht beheben.

Ultraflach und ultrafuturistisch: der Terzo Millenio.

Dass es sich bei der Studie um ein Elektro-Auto handelt, ist fast schon Nebensache und selbstverständlich. Doch auch hier bestreitet die Supersportler-Schmiede zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) Neuland: Jedes der vier Räder verfügt über einen eigenen Elektro-Antrieb.

Bei dem Allrad-Elektro-Antrieb sollen Superkondensatoren verwendet werden, welche sehr effizient arbeiten, kaum altern und durch die Bewegung Energie zurückgewinnen. Die Entwickler forschen auch an einer Möglichkeit, Energie innerhalb kleiner Behälter in der Carbonhülle zu speichern.

Auch interessant: Diese Motorrad-Studie soll Energie aus Fahrtwind erzeugen.

Durch den fehlenden zentralen Motorblock haben die Designer mehr Freiraum bei der Gestaltung - was sich im revolutionären Erscheinungsbild zeigt. Der "Terzo Millenio" könnte genauso gut aus dem futuristischen Fuhrpark von Batman stammen, mit seinen gleichermaßen markanten wie aerodynamischen Zügen und seiner ultraflachen Bauweise. Noch handelt es sich dabei um Zukunftsmusik - doch diese hört sich schon mal spannend an.

Lesen Sie hier weiter: Bei diesem Supersportler wurde eine neue Bestzeit gemessen. Es soll das schnellste Auto der Welt sein.

Zu ausgeflippt: Diese Sportflitzer waren ihrer Zeit voraus

Dieser Wagen war rein optisch definitiv seiner Zeit voraus. Der Hersteller Aston Martin, dessen Fabrikate des Öfteren in James Bond-Streifen auftauchen, baute den 600 PS starken "Bulldog". Von dem Sportflitzer wurde allerdings nur ein Stück produziert.
Dieser Wagen war rein optisch definitiv seiner Zeit voraus. Der Hersteller Aston Martin, dessen Fabrikate des Öfteren in James Bond-Streifen auftauchen, baute den 600 PS starken "Bulldog". Von dem Sportflitzer wurde allerdings nur ein Stück produziert. © Flickr / Brian Snelson
Vorsicht vor diesem Gefährt: Ab 270 km/h erzeugt der Gumpert Apollo Sport so viel Anpressdruck, dass er glatt an der Decke fahren könnte. Ausgedacht hat sich das Ganze der ehemalige Audi-Motorchef Roland Gumpert.  
Vorsicht vor diesem Gefährt: Ab 270 km/h erzeugt der Gumpert Apollo Sport so viel Anpressdruck, dass er glatt an der Decke fahren könnte. Ausgedacht hat sich das Ganze der ehemalige Audi-Motorchef Roland Gumpert.   © GUMPERT Sportwagen Manufaktur GmbH
Der Lotus Sirius war ein ambitioniertes Projekt des Turbo-Spezialisten Kurt Lotterschmidt. Mit 1000 PS sollte er die 400 km/h-Grenze knacken. Nachdem einige Investoren nach der Präsentation des Projektes wieder absprangen, wurde aus dem Sportwagen allerdings nie mehr als ein Einzelstück.
Der Lotus Sirius war ein ambitioniertes Projekt des Turbo-Spezialisten Kurt Lotterschmidt. Mit 1000 PS sollte er die 400 km/h-Grenze knacken. Nachdem einige Investoren nach der Präsentation des Projektes wieder absprangen, wurde aus dem Sportwagen allerdings nie mehr als ein Einzelstück. © Lotec GmbH
Der Cizeta V16T sollte alle übertrumpfen: Konkurrenten wie Ferrari und Lamborghini stellten nur 12-Zylinder-Sportwagen her. Doch dieser Flitzer heizte Anfang der 90er mit einem Sechsliter-V16 und 328 km/h über die Straßen. Der erfolgreiche Musikproduzent und Grammy-Gewinner Giorgio Moroder unterstützte das Projekt - doch nur acht Kunden bestellten sich den Wagen.
Der Cizeta V16T sollte alle übertrumpfen: Konkurrenten wie Ferrari und Lamborghini stellten nur 12-Zylinder-Sportwagen her. Doch dieser Flitzer heizte Anfang der 90er mit einem Sechsliter-V16 und 328 km/h über die Straßen. Der erfolgreiche Musikproduzent und Grammy-Gewinner Giorgio Moroder unterstützte das Projekt - doch nur acht Kunden bestellten sich den Wagen. © wikicommons / Craig Howell
Allein der Name sagt schon alles: Mega Track heißt dieses schmucke Stück der Auto-Geschichte. Mit 20-Zoll-Reifen und einem 400 PS starken V12-Triebwerk überragte der Sportflitzer fast alle anderen Straßengefährte - und das, obwohl der Hersteller eigentlich nur Kleinwagen produzierte. Leider wollten nur fünf Käufer den ausgefallen Sportflitzer.
Allein der Name sagt schon alles: Mega Track heißt dieses schmucke Stück der Auto-Geschichte. Mit 20-Zoll-Reifen und einem 400 PS starken V12-Triebwerk überragte der Sportflitzer fast alle anderen Straßengefährte - und das, obwohl der Hersteller eigentlich nur Kleinwagen produzierte. Leider wollten nur fünf Käufer den ausgefallen Sportflitzer. © wikicommons / Fabien1309
Auch Formel-1-Legende Michael Schumacher interessierte sich für dieses Gefährt: Der Bugatti EB 110 erfreute sich an einem 611PS V12-Getriebe, das mit vier Turbos bestückt war. Die damalige Rekordgrenze von 300 km/h übertraf er mit Leichtigkeit. Als der Hersteller 1995 in Konkurs ging, geriet auch der EB 110 in Vergessenheit.
Auch Formel-1-Legende Michael Schumacher interessierte sich für dieses Gefährt: Der Bugatti EB 110 erfreute sich an einem 611PS V12-Getriebe, das mit vier Turbos bestückt war. Die damalige Rekordgrenze von 300 km/h übertraf er mit Leichtigkeit. Als der Hersteller 1995 in Konkurs ging, geriet auch der EB 110 in Vergessenheit. © wikicommons / Lothar Spurzem
Dieser Wagen sieht nicht nur außerirdisch aus - auch der Preis war es: 800.000 Dollar verlangte der japanische Bike-Hersteller Yamaha für seinen OX99-11. Vermutlich war das auch der Grund, warum das einsitzige Supercar trotz 400 PS wieder in der Versenkung verschwand.
Dieser Wagen sieht nicht nur außerirdisch aus - auch der Preis war es: 800.000 Dollar verlangte der japanische Bike-Hersteller Yamaha für seinen OX99-11. Vermutlich war das auch der Grund, warum das einsitzige Supercar trotz 400 PS wieder in der Versenkung verschwand. © wikicommons / Morio
Auch für dieses Fahrzeug war die Welt noch nicht bereit: Der Vector W8 TwinTurbo wurde von 1990 bis 1993 gebaut - 17 Stück und zwei Vorserienfahrzeuge. 634 PS verbarg das Gefährt unter der Haube und war damals rund 600.000 Mark Wert. Auffallend ist die extrem geneigte Windschutzscheibe. Der Schöpfer Gerald Wiegert baute unter anderem auch James-Bond-Autos und einen Düsenrucksack.
Auch für dieses Fahrzeug war die Welt noch nicht bereit: Der Vector W8 TwinTurbo wurde von 1990 bis 1993 gebaut - 17 Stück und zwei Vorserienfahrzeuge. 634 PS verbarg das Gefährt unter der Haube und war damals rund 600.000 Mark Wert. Auffallend ist die extrem geneigte Windschutzscheibe. Der Schöpfer Gerald Wiegert baute unter anderem auch James-Bond-Autos und einen Düsenrucksack. © wikicommons

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