Erwischt

Raser will sich mit Durchfall herausreden - Polizei hat kein Mitleid

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Polizisten müssen sich von manch Rasern ganz besondere Ausreden anhören. (Symbolbild)

Ein Autofahrer wird in Lüne mit überhöhtem Tempo erwischt und schiebt seine Frau als Vorwand für seine Raserei vor. Dabei hat er aber eine Kleinigkeit vergessen.

Wen es pressiert, der vergisst gerne mal, sich ans Tempolimit zu halten. Um eine Strafe kommen Autofahrer aber in aller Regel nicht davon. Auch, wenn die Frau dringen auf die Toilette muss. Mit dieser Ausrede versuchte sich ein Mann im nordrhein-westfälischen Lüne, aus einem Tempovergehen zu reden.

"Mein Frau hat Durchfall": Raser versucht es mit kurioser Ausrede

Erwischt wurde der Fahrer Ende September 2019 in einer 30er Zone mit Tempo 70. Die Polizei Dortmund hat Anfang Oktober die kuriose Geschichte des Rasers auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht. Demnach habe der Mann seine Raserei damit begründet, dass seine Frau Durchfall habe. Damit habe der Mann bei den Beamten "verschissen", schreibt die Polizei Dortmund humorvoll.

Mit der Ausrede kam der Autofahrer nämlich nicht durch. Das lag aber nicht an herzlosen Beamten, die sich nicht für die Notdurft der Frau interessierten, sondern an etwas ganz anderem. Bei seiner Notlüge vergaß der Mann offenbar, dass er völlig alleine im Auto saß.

Den Fahrer erwartet eine harte Strafe. Neben einem Bußgeld von 160 Euro plus Verwaltungskosten muss der Mann mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Zudem bekommt er zwei Punkte in Flensburg gutgeschrieben.

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Video: Die verschiedenen Raser-Typen

Auch Berliner Raser versucht es mit der Toiletten-Ausrede

Bereits Anfang des Jahres versuchte ein Fahrer in Berlin, sich mit einer ähnlichen Ausrede aus der Affäre zu ziehen. Dieser hatte dabei aber etwas besser aufgepasst und behauptet, er müsse ganz dringend auf die Toilette.

Erfolg hatte aber auch er nicht. Er musste 400 Euro Bußgeld zahlen und bekam zwei Punkte sowie ein einmonatiges Fahrverbot aufgebrummt, weil er mit 102 km/h in einer 60er Zone erwischt wurde.

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anb

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
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Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
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Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
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Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
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Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.  © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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