Vorreiter in Europa

Luxemburgische Polizei setzt demnächst auf Tesla-Autos

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Elektro-Autos vom Tesla sollen bald in Luxemburg als Polizeiwagen getestet werden (Symbolbild).

Das Elektro-Auto feiert immer mehr seinen Einzug in den öffentlichen Dienst: In Luxemburg startet bald ein Pilotprojekt mit Stromern als Polizeiwagen.

Für ein zweijähriges Pilotprojekt schafft sich die luxemburgische Polizei zwei Elektro-Autos von Tesla an. Bei den Testfahrzeugen handelt es sich um Flitzer des Typs Model S, die in Sachen Verbrecherjagd auf Herz und Nieren untersucht werden sollen.

Polizeieinsätze im Elektro-Auto: Luxemburg will es testen

Damit kommen die Gesetzeshüter einer Initiative des Staates nach, die vorgibt, dass zehn Prozent aller in diesem Jahr neu angeschafften Fahrzeuge für Regierung und Behörden entweder einen Elektro- oder Hybridmotor haben müssen.

Laut "Radio Television Luxembourg" (RTL) werden nicht die teuersten Tesla für 170.000 Euro pro Stück, sondern abgespeckte Versionen für 100.000 Euro bestellt.

Sind die Tesla-Modelle für Polizeiarbeit geeignet?

Welche Ausstattung genau vorhanden sein soll, ist unbekannt, doch Tesla sagt über das Model S folgendes: Es wäre in der Lage von 2,7 Sekunden von 0 auf 100 zu beschleunigen und besitzt in seiner kleinsten Ausführung eine Reichweite von bis zu 650 Kilometer.

Deswegen wären rasante Verbrecherjagden auf der Autobahn - ohne befürchten zu müssen, aufgrund einer leeren Batterie zu stranden - völlig im Rahmen des Möglichen.

Damit sind die Luxemburger die ersten Europäer, die Stromer für den Polizeieinsatz einführen möchten. In Los Angeles gibt es die Elektro-Streifenwagen schon seit Ende 2015.

Wussten Sie schon, dass Tesla von jetzt an nur noch auf eine vegane Innenausstattung setzt? Außerdem wurde der Zeitplan für den neuen Tesla-Autopiloten verlängert.

Auch interessant: Sind Elektro-Autos wirklich umweltfreundlicher als Verbrenner?

Von Franziska Kaindl

Angebot an Elektroautos wächst

Elektrische Seele: Sein 81,4 kW/110 PS starker E-Motor soll den Kia Soul EV mit einer Akkuladung bis zu 212 Kilometer weit tragen. Foto: Kia
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Keine Abgaswolken: Auch VW bietet zum Beispiel mit Modellen wie dem E-Up elektrische Autos an, die emissionsfrei fahren. Foto: Volkswagen
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Amerikanische Basis: Der elektrische Ampera-e soll Anfang nächsten Jahres in den Handel kommen und auf dem weitgehend baugleichen Chevrolet Bolt basieren. Foto: Opel
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