Wahrer Albtraum

Männer sitzen tagelang auf Autodach fest - aus diesem Grund

So viel Zeit wie möglich im Auto verbringen und die Gegend erkunden - für viele ist das ein Traum. Zwei Australier dürften wohl erst mal genug davon haben.

Diese Szene kennen manche vermutlich nur aus ihren Albträumen, doch für zwei Australier wurde sie zur Realität: Die beiden waren auf ihrem Autodach gefangen, während unter ihnen ein Krokodil hungrig seine Runden drehte. Doch wie waren sie in diese Situation geraten?

Wochenendtrip endet im Desaster: Auto bietet einzigen Schutz

Die zwei betroffenen Australier waren wegen eines Angelausflugs in der Region Kimberley im Nordwesten Australiens unterwegs. Nachdem sie von ihrem Wochenendtrip nicht zurückkehrten, alarmierten Bekannte die Polizei. Diese entdeckte die zwei Männer zusammen mit ihrem Hund, während sie auf ihrem Autodach kauerten.

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Ihr Allrad-Fahrzeug war von den Gezeiten der Region überrascht worden, sodass sich die Insassen auf das Dach flüchten mussten, um nicht von der Flut davongeschwemmt zu werden. Doch gerade zu dieser Zeit des Jahres sind auch andere Lebewesen besonders aktiv in der Gegend: "In Kimberley musst du sehr vorsichtig wegen der Krokodile und Schlangen sein", erklärte der Polizist Mark Balfour dem Online-Portal ABC News. "Einer der Männer sagte, ein Krokodil wäre dem Fahrzeug ziemlich nahe gekommen, während sie da saßen, also waren sie ziemlich in Panik."

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Selbst mit Geländewagen - kein Chance

Insgesamt befanden sich die Männer fünf tagelang in ihrer beklemmenden Situation, bevor die Rettung kam. Zu dem Zeitpunkt waren sie stark dehydriert und psychisch angeschlagen. Es ist bereits das vierte Mal diesen Monat, dass motorisierte Gruppen, die in der Region unterwegs waren, gerettet werden mussten. Selbst riesige Geländewagen sind hier hilflos Mutter Natur ausgesetzt.

Doch nicht nur in Australien sind Autofahrer der Natur ausgeliefert: Selbst in Nordrhein-Westfalen hatten vor kurzem zwei Brüder mit einem Schlammloch zu kämpfen - und machten alles noch schlimmer.

Von Franziska Kaindl

Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert.
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt.
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen.
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
Hundemann oder Alien? © mm
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger.
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet.
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Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen.
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Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus (2014)
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt. © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.  © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook / Aussie Bulk Discounting

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