Elektrische Speerspitze

Maserati Ghibli Hybrid: Nur ein Vierzylinder in der Oberklasse – kann das gut gehen?

Standaufnahme eines Maserati Ghibli Hybrid von schräg vorn
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Bislang hatte der Maserati Ghibli ausschließlich Sechszylinder-Motoren unter der Haube.

Maserati schien auf dem Weg in die automobile Sackgasse. Jetzt soll die Dreizack-Marke die elektrische Speerspitze des FCA-Konzerns werden. Der Ghibli Hybrid ist der Vorbote der neuen Zeit – und der lässt Hoffnung aufkeimen.

Modena – Es ist noch gar nicht so lange her, da kreisten die Geier über Maserati*. Die Verkaufszahlen verharrten im Keller, die Technik der ansehnlichen Fahrzeuge war nicht immer die neueste und die Verarbeitung entsprach ebenfalls nicht den ambitionierten Preisen. Jetzt steht auch noch die Vereinigung der Maserati-Mutter FCA* mit dem PSA-Konzern* an und der neue starke Mann Carlos Tavares (62) ist kaum dafür bekannt, kränkelnde Autobauer lange durchzufüttern. Nicht wenige haben daher schon den Abgesang auf die stolze Marke angestimmt.

Die Italiener kombinieren einen Zwei-Liter-Vierzylinder-Benziner mit einem 48-Volt-Riemenstarter-Generator und einem elektrischen Verdichter. Von dem ursprünglichen Triebwerk aus dem FCA-Konzernregal blieben lediglich die Abmessungen und der Zylinderkopf erhalten. „Wir haben bei dem Motor fast alles ausgetauscht“, erklärt Ingenieur Corrado Nizzola. Unter anderem haben die Techniker einen größeren Turbolader installiert und die Motorsteuerung an die neuen Anforderungen angepasst. Was so einfach klingt, bedeutete für die Dreizack-Experten viel Tüftelarbeit. Vor allem die Synchronisation zwischen dem elektrischen Verdichter und dem Riemenstarter-Generator war nicht von heute auf morgen zu stemmen. Den kompletten Fahrbericht zum neuen Maserati Ghibli Hybrid lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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