BMW 5er 2020

BMW 5er 2020: Facelift und mehr Elektropower für die aktuelle Generation

BMW bringt neue 5er-Reihe auf den Markt
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BMW verpasst der aktuellen 5er-Reihe einen Facelift

BMW hat seine 5er-Reihe überarbeitet. Sowohl außen als auch im Innenraum bekommt das Modell eine Verfeinerung.

  • Seit 2017 ist die aktuelle 5er-Generation von BMW auf dem Markt.
  • Dieses Jahr verpasst der bayerische Autobauer den Modellen einen neuen Anstrich.
  • Außerdem bekommt die neue 5er-Reihe zusätzlich Elektro-Power.

Die BMW 5er-Reihe ist die älteste Modell-Reihe des bayerischen Automobilherstellers. Von der aktuellen Generation, die seit drei Jahren erhältlich ist, wurden laut Hersteller bislang mehr als 600.000 Fahrzeuge verkauft. BMW* verpasst dieser nun einen Facelift und bringt die überarbeiteten Fahrzeuge schon sehr bald auf den Markt.

Der neue BMW 5er: Modernisiertes Äußeres

Der neue 5er erhält einige Änderungen, die schon beim ersten Anblick von außen auffallen. Denn im Vergleich zum bisherigen Modell ist die BMW-Niere nun deutlich größer. Das liegt allerdings auch daran, dass die LED-Scheinwerfer der neuen Version schmaler sind - genauso wie die Chromspange am Rand des Kühlergrills. Die Leuchten sind auch als Laser-Licht und mit adaptivem Kurvenlicht verfügbar.

Von hinten fallen ebenfalls gleich einige Neuerungen auf, vor allem bei den Heckleuchten. Diese sind jetzt dreidimensional geformt und verfügen über eine schwarze Umrandung. Zudem sind sie so wie die Frontscheinwerfer auch etwas schmaler als zuvor. Alle Varianten der neuen 5er-Reihe verfügen über die selben trapezförmigen Auspuffrohre - die Motorisierung lässt sich daher nicht mehr daran erkennen.

Neue BMW 5er-Reihe: Innenraum wird digitaler

Der Touchscreen ist wahlweise mit 10,25 oder 12,3 Zoll verfügbar.

Auch innen hat BMW* einige Neuerungen parat, die sofort ins Auge stechen. Das ist unter anderem der 10,25 Zoll große Touchscreen, über den das Infotainment-Menü bedient wird. Wahlweise ist dieser auch mit 12,3 Zoll erhältlich. Die Multifunktionstasten am Lenkrad wurden neu angeordnet, um dem Fahrer die Bedienung zu vereinfachen. Statt mit analogen Reglern wird zudem die Klimatisierung über ein TFT-Feld gesteuert. Etwas genauer muss man bei der Mittelkonsole hinsehen, wo einige Bedienelemente angepasst wurden.

Die neuen 5er erhalten außerdem das BMW Operating System 7.0, mit dem intelligente Sprachassistenten, Apple CarPlay sowie neuerdings auch Andoid Auto kompatibel sind. Smartphones können drahtlos mit dem Fahrzeug verbunden werden. Optional steht auch der Kartendienst BMW Maps zur Verfügung. Um die Software auf dem aktuellsten Stand zu halten, gibt es die Möglichkeit zum "Remote Software Upgrade". Damit lassen sich Updates über die Cloud herunterladen.

Verbesserte Fahrassistenzsysteme

Während der Fahrt unterstützt die neue Generation der Fahrassistenzen den Fahrer. So wartet der Spurverlassens-Warner nun zusätzlich mit einer Fahrbahnrückführungsfunktion auf, der neue optionale "DrivingAssistant Professional" bietet unter anderem einen Rettungsgassenassistenten und einen Kreuzungswarner mit Notbremsfunktion. Der Parkpilot kann darüber hinaus Fahrmanöver nun in 40-Sekunden-Schleifen aufzeichnen und speichern.

Lesen Sie auch: Der neue BMW 1er verabschiedet sich vom Hinterradantrieb.

Neue 5er: BMW setzt vermehrt auf Hybrid-Technik

Zu den wichtigsten Neuerungen zählt der Ausbau des Plug-in-Hybrid-Angebots auf nun fünf Varianten. So ist die vom Vorgänger bekannte Variante auf Vierzylinderbasis erstmals auch für den Kombi "Touring" zu haben. Mit 215 kW/292 PS hat sie leistungsmäßig leicht zugelegt, optional kann sie wie gehabt mit Allradantrieb kombiniert werden.

Ganz neu, aber ausschließlich für die Limousine zu haben, ist ein Steckdosen-Hybrid auf Sechszylinderbasis mit 290 kW/394 PS und Allradantrieb. Vorteil der Elektro-Technik: Die Dienstwagen-Besteuerung fällt für den Nutzer günstig aus, gleichzeitig poliert der geringe Normverbrauch die CO2-Bilanz des Herstellers auf.

Der Großteil der übrigen Motorenpalette (ab 135 kW/184 PS) ist künftig ebenfalls elektrifiziert, wenn auch nur in Form von 48-Volt-Mildhybridtechnik. Dort sorgt ein Startergenerator mit 8 kW/11 PS Leistung für Entlastung der Vier- und Sechszylindermotoren, zudem wurde an Einspritzung und Aufladung gefeilt. Weiterhin ohne E-Unterstützung kommt der V8-Benziner im Top-Modell M550i aus. Mit 390 kW/530 PS hält er weiterhin einen Respektabstand zum M5, dem das Lifting noch bevorsteht.

Auch interessant: Staugefahr an Pfingsten: Auf diesen Strecken kann besonders viel Verkehr aufkommen.

Holger Holzer / SP-X / ök

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