Generationswechsel

Neuer BMW 1er wechselt im Herbst auf Frontantrieb

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Raumgreifend: Der Frontantrieb beim 1er mit neuer Niere soll mehr Platz im Innenraum bringen. Foto: BMW AG

Ab Herbst rollt der neue 1er auf die Straßen. Nicht nur neues Aussehen, mehr Platz und zunächst fünf Motoren kennzeichnen den Generationswechsel. Sondern der kompakte BMW wechselt auch seine Antriebsart.

München (dpa/tmn) - BMW lässt im September zu Preisen ab 28.200 Euro die dritte Generation des 1ers an den Start rollen. Zu erkennen ist er an einer neuen Niere und strenger gestalteten Scheinwerfern sowie an einem stark modifizierten Heck.

Das Einstiegsmodell des Herstellers wechselt allerdings vom konkurrenzlosen Heck- auf den in dieser Klasse üblichen Frontantrieb. Begründet wird das vor allem mit der besseren Raumeffizienz. Denn mit 4,32 Metern ist er zwar etwa so lang wie der Vorgänger, bietet aber innen mehr Platz auf allen Plätzen, so BMW. Insbesondere im Fond lege die Kniefreiheit spürbar zu und der Kofferraum wachse um 20 auf 380 Liter. Legt man die Rückbank um, passen 1200 Liter hinter die Klappe.

Ausgestattet mit digitalen Instrumenten, dem Infotainment und den meisten Assistenzsystemen aus dem neuen 3er, gibt es den 1er zunächst mit fünf Motoren: Einstiegsmodell wird ein Dreizylinder-Benziner mit 1,5 Litern Hubraum und 103 kW/140 PS im 118i. An der Spitze steht ein 2,0-Liter-Turbo mit 225 kW/306 PS und serienmäßigem Allrad im M135i.

Bei den Dieseln reicht die Spanne zunächst vom 116d mit einem 1,5-Liter-Dreizylinder und 85 kW/116 PS über den 2,0-Liter-Vierzylinder mit 110 kW/150 PS im 118d zum gleichen Motor mit 140 kW/190 PS und Allrad im 120d.

Geschaltet wird wahlweise von Hand mit sechs Gängen, mit einer Doppelkupplung mit sieben oder einer Automatik mit acht Gängen. Je nach Konfiguration erreicht der 1er damit Spitzengeschwindigkeiten zwischen 200 und 250 km/h und Verbrauchswerten von 3,8 Litern Diesel bis 6,8 Litern Benzin (100 bis 155 g/km CO2).

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