Einkauf aus Möbelmarkt

Nur gut gesichert Dinge im Auto transportieren

Ob Kiste, Stuhl oder Teppich: Die eingeladenen Sachen müssen im Auto gut gesichert werden. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn
+
Ob Kiste, Stuhl oder Teppich: Die eingeladenen Sachen müssen im Auto gut gesichert werden. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn

Wer Ladung mit dem Auto transportiert, muss sie ausreichend sichern. Das gilt umso mehr für Schweres aus dem Baumarkt oder Möbelhaus. Ansonsten fährt ein tödliches Risiko mit.

München (dpa/tmn) - Nur richtig gesichert dürfen Autofahrer ihre Ladung transportieren. Das gilt auch für den Einkauf aus dem Baumarkt oder Möbelhaus, berichtet der ADAC. Schweres verpacken Sie am besten im Kofferraum so weit unten wie möglich, auch der Fußraum kann sich anbieten.

Die eingeladenen Sachen müssen mit geeigneten Gurten gesichert werden. Um die Rücksitzlehne zu verstärken kann man deren Gurte diagonal verschließen.

Kleinteile in Boxen verstauen

Wer viele Kleinteile gekauft hat, bringt sie am besten in gesicherten Boxen unter. Zerbrechliches kann in Decken gehüllt werden. In den Bereich der vorderen Sitzreihe sollte aus Sicherheitsgründen gar nichts ragen. Was von der Länge nicht ins Auto passt, verstauen Autofahrer lieber in einen Anhänger oder organisieren sich einen Transporter.

Wie gefährlich ungesicherte Ladung ist, zeigt ein aktueller Test des Autoclubs. Einen kompakten Kombi beluden die Tester mit Möbelpackungen und Kleinteilen mit einem Gewicht von 145 Kilo und simulierten einen Crash mit 45 km/h - also Stadtverkehrstempo. Bei ungesicherter Ladung hätten die Insassen mit schweren bis lebensbedrohlichen Verletzungen rechnen müssen. Ohne erhöhtes Risiko dagegen verlief der Crashtest, wenn die Ladung mit Gurten gesichert und Kleinteile vor dem Umherfliegen gesichert wurden.

Bußgelder, Punkten und Anklagen drohen

Wer sich nicht an das Gebot der Ladungssicherung hält, muss mit Bußgeldern ab 35 Euro rechnen, bei Gefährdung anderer kommt zudem noch ein Punkt in Flensburg dazu. Werden andere dadurch verletzt oder sogar getötet, kann man wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung belangt werden.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Fehlendes Ortsschild vor Radarfalle: Galt trotzdem Tempo 50? Autofahrerin will nicht zahlen

Eine Autofahrerin wurde bei Tempo 50 geblitzt und berief sich auf ein fehlendes Ortsschild. Das Schild hatte vorher jemand Unbekanntes ausgegraben.
Fehlendes Ortsschild vor Radarfalle: Galt trotzdem Tempo 50? Autofahrerin will nicht zahlen

Hongqi S9 Hybrid: Hypercar hat mächtig viel PS – das Design entwarf ein alter Bekannter

Die Chinesen geben Gas: Dieser Supersportwagen-Hybrid mit seinen 1.400 PS stiehlt auf der Automesse „Auto Shanghai 2021“ bekannten Automarken die Show.
Hongqi S9 Hybrid: Hypercar hat mächtig viel PS – das Design entwarf ein alter Bekannter

Mercedes EQS: Neue elektrische S-Klasse – starke Konkurrenz zu Tesla

Der neue EQS ist 100-prozentig elektro, schafft mehr als 700 Kilometer Reichweite. Und hat mit dem 1,41 Meter breiten Hyperscreen den größten Auto-Bildschirm auf dem …
Mercedes EQS: Neue elektrische S-Klasse – starke Konkurrenz zu Tesla

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.