ADAC warnt

Stau-Chaos an Pfingsten: Diese Strecken sind besonders betroffen 

Mit besonders hohem Verkehrsaufkommen ist am Freitag Nachmittag (2. Juni) zu rechnen.
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Mit besonders hohem Verkehrsaufkommen ist am Freitag Nachmittag (2. Juni) zu rechnen.
Grenzkontrollen: Hier muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden
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Grenzkontrollen: Hier muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden
So sieht die Stauprognose für Pfingsten im Süden aus.
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So sieht die Stauprognose für Pfingsten im Süden aus...
..und so für ganz Deutschland.
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..und so für ganz Deutschland.

Zahlreiche Deutsche starten nächstes Wochenende in den Pfingsturlaub. Der ADAC warnt vor kilometerlangen Staus, gibt aber auch einige Tipps mit auf den Weg.   

Im vergangenen Jahr war der Freitag vor Pfingsten auf Platz drei der staureichsten Tage 2016. Und auch 2017 setzt sich dieser Trend fort - bundesweit ist mit Stau-Chaos zu rechnen. "Auch in diesem Jahr müssen wir am Freitag vor Pfingsten wieder mit großen Verkehrsbeeinträchtigungen auf den Bundesfernstraßen speziell auch im Südwesten rechnen“, warnt Volker Zahn vom ADAC Württemberg. 

Stau auf allen deutschen Autobahnen erwartet

Laut den Experten wird besonders die A8 zwischen Karlsruhe und München von sehr hohem Verkehrsaufkommen betroffen sein. Hier vor allem das Dreieck Leonberg, das Autobahnkreuz Stuttgart mit seinen vielen Baustellen, das Weinsberger Kreuz sowie der Abschnitt zwischen Kirchheim/Teck und Ulm, so der ADAC Württemberg. 

Genauso warnt auch der ADAC Südbayern vor Staus, Grenzkontrollen und Baustellen. Auf der ersten großen Reisewelle gen Süden Richtung Österreich und Italien müssen die Autofahrer also ab Freitagnachmittag (2. Juni) eine Menge Geduld mitbringen

ADAC: Sonntag idealer Reisetag für Südbayern

Das Stau-Chaos setzt sich am Samstag fort, während sich die Lage am Sonntag wegen des eingeschränkten LKW-Verkehrs voraussichtlich beruhigen wird. Dieser Tag ist demnach ideal für den Antritt der Reise. Mit lebhaftem Rückreiseverkehr sei dann bereits am Montag und Dienstag (5. und 6. Juni) sowie verstärkt in der zweiten Urlaubswoche zu rechnen - mit dem Höhepunkt am 17. Juni. 

Doch nicht nur im Süden und Südwesten herrscht an Pfingsten Staugefahr, sondern auf allen deutschen Autobahnen in allen Richtungen. So warnt auch der ADAC Berlin-Brandenburg vor einer großen Reisewelle und empfiehlt den Reiseantritt auf Freitag ab 19 Uhr zu legen.  

Stau-Chaos an Pfingsten: Diese Strecken sind voraussichtlich am stärksten betroffen 

Großräume Hamburg, Berlin, Stuttgart, Köln, Frankfurt, München

Fernstraßen zur Nord- und Ostsee

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Lübeck

A 2 Dortmund - Hannover - Berlin

A 1/A3/A4 Kölner Ring

A 3 Oberhausen - Frankfurt - Nürnberg - Passau

A 3 Frankfurt - Nürnberg - Passau

A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden

A 5 Frankfurt - Karlsruhe - Basel

A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg

A 7 Würzburg - Füssen/Reutte

A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg

A 9 München - Nürnberg - Berlin

A 61 Koblenz - Ludwigshafen

A 81 Stuttgart - Singen

A 93 Inntaldreieck - Kufstein

A 95 / B 2 München - Garmisch-Partenkirchen

A 96 München - Lindau

A 99 Umfahrung München

A 10 Großbaustelle zwischen Dreieck Nuthetal und Dreieck Potsdam

A 12 Baustelle zwischen Friedersdorf und Fürstenwalde-West

A 13 Zwischen Anschlussstelle Baruth/Mark und der Raststätte Berstetal

A 19 Sehr hohe Staugefahr durch einspurige Verkehrsführung an der Brückenbaustelle Petersdorf (Waren)

Auf der ADAC-Homepage können Sie sich jederzeit über die aktuelle Verkehrslage informieren. 

Tipps zur Vermeidung von langen Standzeiten und großem Ärger

  • Bereiten Sie sich gut auf die Reise vor. Dazu gehört etwa genügend Kartenmaterial und eine sorgfältige Planung der Reiseroute.
  • Checken Sie Ihr Auto vor der Fahrt. Stimmt der Reifendruck, Kühlwasserstand, Ölstand? Dadurch können Sie Pannen vorbeugen.
  • Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt. Am besten starten Sie ihre Reise ausgeschlafen, idealerweise in den frühen Morgenstunden.
  • Vertrauen Sie nicht blind dem Navi. Wer Staus mithilfe des Navis umfahren möchte, landet häufig gleich im nächsten Stau. Vielleicht ist es besser, stattdessen eine Pause einzulegen.
  • Halten Sie sich an die wichtigsten Stau-Regeln. Das heißt häufige Spurwechsel vermeiden, genügend Abstand einhalten und rechtzeitig eine Rettungsgasse bilden, also schon bei stockendem Verkehr.
  • Schalten Sie das Radio ein. Parallel zu den Stauberatern liefert etwa das ADAC Stauradio aktuelle Meldungen zur Verkehrslage.

Auch interessant: Verursachen blaue Autos mehr Unfälle als andere? Und: Was Sie zu Bußgeldern aus dem Ausland wissen sollten

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mop

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