Stromer-Neuvorstellungen

Renault und Dacia: Neue Elektro-Modelle kommen 2021

Unterwegs mit Elektro-Herz: Im Jahr 2021 will Renault die jetzt vorgestellte Studie Mégane eVision in Serie produzieren. Foto: Renault/dpa-tmn
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Unterwegs mit Elektro-Herz: Im Jahr 2021 will Renault die jetzt vorgestellte Studie Mégane eVision in Serie produzieren. Foto: Renault/dpa-tmn

Renault hat ein neues Elektro-SUV vorgestellt, das 2021 starten soll. Auch die Tochter Dacia geht unter die E-Auto-Anbieter, und neue Hybridmodelle sollen die Elektrifizierung ebenfalls weiterführen.

Paris (dpa/tmn) - Renault treibt die Elektrifizierung seiner Modelle voran und legt bald auch die Tochter Dacia ans Ladekabel. Als wichtigste Renault-Neuheit hat Vorstandsvorsitzender Luca de Meo nun ein Elektro-SUV im Stil von Tesla Model Y und VW ID.4 enthüllt.

Aktuell noch als Studie bezeichnet, soll der Stromer im Jahr 2021 in Serie gehen. Der 4,21 Meter lange Wagen trägt den bekannten Namen Mégane, steht aber als eVision auf einer komplett neuen Plattform.

Diese wurde alleine für den Elektroantrieb entwickelt und ragt Herstellerangaben zufolge etwas weiter in die Höhe. Da die Elektrotechnik aber platzsparend im Wagenboden untergebracht sei, werde der Renault Mégane eVision mit einem Radstand von 2,77 Metern den Innenraum eines SUV aus der nächstgrößeren Fahrzeugklasse bieten.

Der an der Vorderachse installierte Motor leistet 160 kW/217 PS. Der Akku ist mit 60 kWh im Konkurrenzvergleich nur von durchschnittlicher Kapazität, dafür aber soll der Wagen seine Langstreckenqualitäten mit einer Schnellladefunktion für bis zu 130 kW erlangen.

Tochter Dacia bringt billiges E-Auto aus China auf den Markt

Ein neues Segment für die Stromer soll die rumänische Tochtermarke Dacia mit dem Modell Spring erschließen. Abgeleitet vom Renault K-ZE aus China, soll der Kleinwagen vom Frühjahr 2021 an zu einem der billigsten E-Autos am Markt werden, kündigte de Meo an, ohne einen Preis zu nennen.

Dafür setzt Dacia auf die günstige Produktion in China und spart auch bei Format und Antrieb: Der Spring ist nur 3,73 Meter lang und fährt mit einem E-Motor von 33 kW/44 PS, der maximal 125 km/h ermöglicht. Gespeist wird er aus einem Akku mit einer Kapazität von 26,8 kWh, die laut Renault für bis zu 225 Kilometer im WLTP-Zyklus reichen sollen.

Hybride von Renault mit Stecker und auch ohne

Parallel zu diesen beiden reinen E-Autos treibt Renault laut de Meo auch die Elektrifizierung seiner Verbrenner voran. Das neue SUV-Coupé Arkana wird deshalb im Frühjahr 2021 gleich auch mit einem rund 100 kW/136 PS starken Hybrid-Antrieb eingeführt. Der 1,2 kWh große Pufferakku soll einige Kilometer emissionsfreie Fahrt ermöglichen.

Den gleichen Antrieb übernimmt auch das Modell Captur, das bislang nur einen Plug-in-Hybriden als alternativen Antrieb bieten konnte. Darüber hinaus übernehmen die Franzosen den Plug-in-Hybrid aus dem Mégane-Kombi künftig auch für den Fünftürer. Mit einer Systemleistung von 118 kW/160 PS und einer knapp 10 kWh großen Batterie soll er bis zu 60 Kilometer weit mit dem Stromantrieb unterwegs sein können.

Parallel zu diesen Voll- und Plug-In-Hybriden nimmt auch die Zahl der Mild-Hybride zu: Die 1,3 Liter großen Benziner in Arkana und Captur werden laut Renault künftig mit einem elektrischen Startergenerator ausgestattet.

© dpa-infocom, dpa:201014-99-946091/2

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