Andere Länder, andere Sitten

Das sind einige der verrücktesten Verkehrsregeln weltweit

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Sind Ihnen diese kuriosen Verkehrsgesetze schon einmal begegnet?

Verkehrsregeln sind nicht immer alle sinnvoll. Manche muten jedoch komplett verrückt an. Kennen Sie diese kuriosen Gesetze aus dem Straßenverkehr weltweit?

Immer wieder stolpert man beim Blick ins Ausland oder auch in heimische Gefilde über kurios oder gar verrückt erscheinende Verkehrsregeln. Wussten Sie zum Beispiel, dass für Fahranfänger in Frankreich gesonderte Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten? Und das für sie seit 2012 eine Pflicht besteht, einen Einweg-Alkoholtester mitzuführen? 

Eine ähnliche Regelung gibt es in Bosnien-Herzegowina. Dort dürfen Fahranfänger, die weniger als ein Jahr Auto fahren, zwischen 23 und 5 Uhr kein Auto bewegen. Das ist aber noch lange nicht alles. Hier eine Übersicht kurioser Verkehrsgesetze weltweit:

Licht an, bitte!

Am meisten Sinn macht wohl noch dieses Gesetz. In vielen Ländern sind Autofahrer verpflichtet, tagsüber und ganzjährig das Licht einzuschalten. Wer das nicht tut, muss mit teilweise empfindlichen Bußgeldern rechnen. In Norwegen zum Beispiel werden bei einem Verstoß laut ADAC rund 160 Euro, in Estland sogar 190 Euro fällig.

"Geschultes Auge"

Bei unseren Nachbarn in Österreich sind Tempomessungen mittels Schätzungen möglich. Obwohl in der Praxis selten, darf hier ein sogenanntes "geschultes Amtsauge" Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 30 km/h feststellen.

Ersatzglühbirnen sind Pflicht

In Deutschland kann man schon einmal mit defektem Abblendlicht erwischt werden. In Kroatien beinahe undenkbar, denn hier herrscht Ersatzglühbirnen-Pflicht.  

Bloß nicht an Sonntagen

Laut des US-amerikanischen Portals Carscoops müssen Besitzer von schwarzen Autos in Denver, Colorado, ihren Wagen sonntags in der Garage stehen lassen. Es handle sich zwar um ein Relikt der Vergangenheit, das kaum noch durchgesetzt werde, abgeschafft sei das Gesetz aber auch noch nicht.

Benzinmangel

Auch in Deutschland gibt es eine Regelung, die vielleicht nicht jedem geläufig ist. Sollte Ihnen auf der Autobahn der Sprit ausgehen und das Fahrzeug liegen bleiben, droht eventuell ein Bußgeld. Abhängig vom jeweiligen Fall es nämlich als Parken gewertet werden, wenn das Auto ohne Benzin abgestellt wird. Dann werden Strafen in Höhe von 70 Euro verhängt. Ausnahme: Eine Panne. Benzinmangel fällt aber nicht in die Kategorie.   

Auch interessant: Hätten Sie diese Verkehrszeichen erkannt?  

Fahrt in die Innenstadt nur an bestimmten Tagen

Weil das Verkehrsaufkommen in der philippinischen Hauptstadt  Manila derart stark ist, musste eine Beschränkung her. Nun gibt es ein Gesetz, das Fahrzeugen mit bestimmten Zahlen auf den Nummernschildern untersagt, in bestimmte Teile der Stadt zu fahren. So kann es sein, dass Fahrzeuge abhängig von der Zahl beispielsweise montags nicht in die Innenstadt fahren dürfen.

Diesem umstrittenen Gedanken sind weitere Länder gefolgt. Auch in Paris gelten an manchen Tagen derartige Fahrverbote.

Auto dreckig? Sofort waschen, bitte 

Besonders verrückt mutet diese Regelung an: In Russland gibt es ein Gesetz, das Fahrer schmutziger Fahrzeuge bestraft. Dabei obliegt es den Polizeibeamten, zu entscheiden, was sauber genug ist und was nicht.

Liegt da jemand unter dem Auto?

In Dänemark müssen Autofahrer vor dem Start des Motors einen Blick unter den Wagen werfen. Damit soll sichergestellt werden, dass sich niemand darunter befindet und dass in der Nähe keine Kinder spielen.

Augenbinde verboten

Das verrückteste Gesetz kommt aber wiederum aus den Vereinigten Staaten. Die Behörden im Bundesstaat Alabama haben doch tatsächlich die Veranlassung verspürt, das Fahren mit einer Augenbinde auf öffentlichen Straßen zu verbieten. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein.

Ein ähnlich verrücktes Gesetz gilt im Bundesstaat Minnesota. Hier müssen - kein Witz - Gorillas im Auto verpflichtend vorne sitzen.

Hier finden Sie weitere kuriose Verkehrsregeln aus europäischen Ländern. Und wissen Sie, welche Bußgelder im Ausland auf Sie zukommen könnten? 

mop

Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert.
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt.
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen.
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
Hundemann oder Alien? © mm
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger.
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet.
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen.
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen. © mm
Prozession der Biker
Prozession der Biker: Das "Führungsfahrzeug" kam wohl um ein Bußgeld nicht herum. © mm
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus (2014)
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt. © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.  © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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