Sammeltaxi per App

So funktioniert Ridesharing

+
Nimm mich mit: Als Alternative oder Ergänzung etwa zum eigenen Auto oder dem ÖPNV bieten einige Unternehmen wie etwa Ioki sogenanntes Ridesharing an. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/dpa-tmn

Moia, Ioki oder die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein - das sind die Unternehmen, die derzeit Ridesharing anbieten. Hinter dem englischen Begriff verbirgt sich eine Art Sammeltaxi-Konzept. Was Nutzer wissen sollten:

Berlin (dpa/tmn) - Vor allem in größeren Städten bieten Dienstleister das sogenannte Ridesharing an. Was das ist? Dabei stellen Anbieter Mitfahrangebote mit eigenen Fahrzeugen wie Kleinbussen und eigenen Fahrern zur Verfügung, erklärt der Auto Club Europa (ACE).

Anfragen für Fahrten in ähnliche Richtungen werden zusammengelegt. So sind zwar längere Touren oder auch Umwege möglich. Doch ohne starre Fahrpläne und meist auch Haltestellen kann Ridesharing das Angebot von Bus und Bahn ergänzen, etwa in der Nacht oder auf schwach ausgebauten Strecken. So sei es besonders ein Angebot für Menschen, die in ans Zentrum angrenzenden Gebieten wohnen, meint der Club.

Kunden nutzen den Service grundsätzlich mit einer App fürs Smartphone und entsprechender Registrierung. Start und Zielort geben sie dort ein und bekommen Infos zu Strecke, Preis und Ort der Abholung. Dieser ist meist an der nächsten Straßenecke oder sogar vor der eigenen Haustür. Bezahlt wird per App oder je nach Anbieter beim Fahrer. Die Preise sind laut ACE billiger als bei einer vergleichbaren Taxifahrt.

Manche Anbieter sind nur in einzelnen Städten oder Stadtteilen aktiv oder begrenzen den Service auf einzelne Tage am Wochenende. So ist zum Beispiel das VW-Unternehmen Moia derzeit in Hannover aktiv. Bahn-Tochter Ioki und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein bieten einen Service nur in zwei Randgebieten von Hamburg an. Das zur Bahn gehörende Clevershuttle fährt in Berlin, Hamburg, Leipzig, München, Stuttgart, Dresden und Frankfurt am Main.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Schiff voller Supersportwagen geht unter - Porsche-Reaktion ist überraschend

Ein Frachtschiff mit rund 2.000 Autos an Bord ging am 12. März 2019 vor der französischen Küste unter. Mit der Reaktion von Porsche hat wohl niemand gerechnet.
Schiff voller Supersportwagen geht unter - Porsche-Reaktion ist überraschend

Die spinnen, die Finnen: Dieser Subaru ist alles andere als gewöhnlich

Winterreifen oder Sommerreifen? Diese Frage haben sich zwei Finnen gar nicht erst gestellt. Stattdessen haben sie mit einer ganz speziellen Bereifung experimentiert.
Die spinnen, die Finnen: Dieser Subaru ist alles andere als gewöhnlich

Mann crasht seinen sündhaft teuren Supersportwagen - es gibt nur zwei davon

Ein extrem teurer und extrem seltener Supersportwagen verunfallte vor Kurzem in Mexiko. Der Besitzer hat den Sportler erst wenige Monate zuvor gekauft.
Mann crasht seinen sündhaft teuren Supersportwagen - es gibt nur zwei davon

Fisker plant elektrisches SUV für ca. 35.000 Euro

Henrik Fisker will ein elektrisches SUV auf den Markt bringen. Eine eigenwillige Front und ein moderater Preis könnten sein Markenzeichen werden.
Fisker plant elektrisches SUV für ca. 35.000 Euro

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.