Baujahr 2009 bis 2016

So schneidet der Ford Ka beim Tüv-Report ab

Der Ford Ka als Gebrauchter
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Frecher Flitzer von Ford: Der Kleinstwagen Ka ist längst nur noch gebraucht zu bekommen. Foto: Ford AG/dpa-tmn

Kleiner als Kleinwagen - dafür hatte Ford seit 1996 den Ka parat. Mittlerweile ist das Modell aus dem Programm gestrichen. Die zweite Generation startete 2009 - was müssen Interessenten beachten?

Berlin (dpa/tmn) - Der Ford Ka ist ein typischer Kleinwagen: kurze Abmessungen, ausreichend viel Platz für die Kurzstrecke und eine kaum aufgefächerte Motorenpalette - wenngleich er auch mit einem Diesel im Angebot war. Doch wer den Ka als Gebrauchten sucht, muss aufpassen. Denn bei der Hauptuntersuchung (HU) erntet das in einer Kooperation mit Fiat entwickelte Modell viel Kritik.

Modellhistorie: Die zweite Modellgeneration des Kölner Minis startete 2009 durch und war bis 2016 als Neufahrzeug am Markt. Die Modellpflege 2010 brachte unter anderem die Start-Stopp-Automatik. 2013 dann die Einstellung des Diesels. Sein Nachfolger Ka+ - eine reine Ford-Entwicklung - ist mittlerweile auch nicht mehr im Programm.

Karosserievarianten: Der Ford Ka ist ein dreitüriger Kleinwagen. Varianten gibt es nicht. Beim Vorgänger war das anders, den es auch als den offenen Street Ka gab. Der Nachfolger Ka+ war ein Fünftürer.

Abmessungen (laut ADAC): 3,62 m x 1,66 m x 1,51 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 224 l bis 710 l.

Stärken: Der Ka ist in Sachen Antriebswellen, Lenkung und Lenkgelenke solide und bei der HU «unauffällig», schreibt der «Auto Bild Tüv Report 2020». Die Bremsleitungen seien «hervorragend». Außer, dass der Ka für einen Kleinwagen «angenehme Platzverhältnisse» biete, war es das aber auch schon mit dem Lob.

Schwächen: Laut Report patzt das Modell zu oft. Erhöhte Mängelquoten leiste es sich etwa bei der Achsaufhängung und der Fuß- und Feststellbremse. Auch Ölverlust und Fehler im Motormanagement plagen den Ka immer wieder, der Auspuff neigt zum Rost.

Pannenverhalten: Ein Lichtblick. Der ADAC bewertet den Ka mit Blick auf seine Pannenstatistik als «durchweg gut», nur Exemplare mit Erstzulassung 2012 landeten oft im Mittelfeld. Zu den Pannenschwerpunkten gehören: Kühl- und Heizungsschläuche (2009 bis 2011), Thermostate (2010) sowie die Motorkühlung allgemein (2011).

Motoren: Benziner (Vierzylinder, Frontantrieb): 51 kW/69 PS; Diesel (Vierzylinder, Frontantrieb): 55 kW/75 PS.

Marktpreise (laut «DAT Marktspiegel» der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern):

- Ka 1.2 Ambiente (2013); 51 kW/69 PS (Vierzylinder); 83 000 Kilometer; 3175 Euro.

- Ka 1.2 Trend Start/Stop (2016); 51 kW/69 PS (Vierzylinder); 52 000 Kilometer; 5000 Euro.

- Ka 1.3TDCi DPF Titanum (2013); 55 kW/75 PS (Vierzylinder); 101 000 Kilometer; 4300 Euro.

© dpa-infocom, dpa:201102-99-181201/2

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