Eco-Test des ADAC

Schwere SUV als Plug-in-Hybride – Mogelpackung oder günstiger Kompromiss?

Ein Mercedes-Benz GLE 350 de fährt auf einer Straße in der Stadt.
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Stromfresser aus Schwaben: Der bullige Mercedes-Benz GLE 350 de schnitt im Vergleichstest des ADAC besonders schlecht ab.

Der Plug-in-Hybrid gilt als ebenso alltagstauglicher wie günstiger Kompromiss zu einem vollelektrischen E-Auto. Doch Vorsicht: Bei der Effizienz weiß er nur selten zu überzeugen.

München – Plug-in-Hybride sind beim Verbrauch meist nur Mittelmaß. Das beweist nun erneut ein Eco-Test des ADAC: Lediglich zwei von zehn Pkw-Modellen mit dieser Art der Antriebstechnik konnten überzeugen. Vor allem ein hohes Gewicht ist ein Problem für die Effizienz. Als einigermaßen sparsam gehen bei den Experten des Automobilclubs bei ihrem Praxistests lediglich zwei Modelle durch: Der Hyundai* Ioniq mit einem nachgewiesenen Verbrauch von 3,1 Litern und 8 kWh auf 100 Kilometern – und der Volvo* V60 T6 Twin Engine mit 4,7 Litern und 7,6 kWh. Sowohl der Südkoreaner als auch der Schwede erreichten eine Bewertung von vier Sternen.

Sämtliche anderen Plug-in-Hybride im Test des ADAC schnitten schlechter ab. Bei Kia* Ceed Sportswagon, Peugeot* 3008 Hybrid4, Audi* A6 50 TFSIe, Mercedes-Benz* B 250 e und VW* Passat Variant GTE reichte es wenigstens noch für drei Sterne. Lediglich zwei Sterne gab es jedoch für den BMW* X3 xDrive 30e. Ganz am Ende des illustren Kandidatenfelds landeten der Mercedes-Benz GLE 350 de, der als einziger einen Diesel mit Elektroantrieb kombiniert, sowie der BMW X5 xDrive 45e. Bei beiden Oberklasse-SUV sorgt vor allem ihr hohes Gewicht für einen stark erhöhten Stromverbrauch. Alle Einzelheiten zum Öko-Test des ADAC in Sachen Plug-in-Hybride lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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