Dreiste Nummer

Tesla-Fahrer parkt in Vorgarten eines Fremden – der Grund ist an Frechheit kaum zu überbieten

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Teslas werden immer häufiger - das bringt auch Probleme mit sich. (Symbolbild)

Manch ein Elektroauto-Fahrer sieht sich als Vordenker und Vorbild, aber längst nicht bei allen ist der moralische Kompass intakt. Wie dieser Tesla-Fahrer zeigt.

Als Phil Fraumeni in Florida kürzlich morgens aus seiner Haustür tritt, kann er es kaum glauben. Sein Gärtner hatte ihn gebeten, seinen Wagen wegzufahren, obwohl er diesen doch eigentlich in der Auffahrt geparkt hatte. Und tatsächlich: Auf dem Rasen in seinem Vorgarten steht ein Auto, nur nicht seins, sondern ein Tesla. Als er sieht warum, wird es noch ärgerlicher.

Fraumeni erkennt, dass der Tesla-Fahrer nicht nur einfach so auf seinem Grundstück geparkt hat, sondern auch noch seinen Strom stiehlt, wie der US-Nachrichtensender WPBF berichtet. Als das Model 3 auch nach Stunden immer noch da ist, ruft der Hausbesitzer die Polizei. Die Beamten können den Halter des Teslas ermitteln und befragen.

Auch interessant: Ein abgebrannter Tesla auf einem See sorgt für Rätsel. Das steckt dahinter.

Tesla-Fahrer bedient sich selbst und ist sich keiner Schuld bewusst

Dabei kommt heraus, dass der junge Mann am Abend zuvor in der Nachbarschaft zu Besuch war. Als er bemerkte, dass seine Batterie fast leer war, traf er eine bemerkenswerte Entscheidung: Er fand es völlig normal und nachvollziehbar, den Stromanschluss eines Fremden zu nutzen , um seinen Tesla aufzuladen – ohne nachzufragen.

Die Polizei und Phil Fraumeni sahen dies natürlich etwas anders und klärten den Mann auf. Laut der Ehefrau des Bestohlenen, habe sich der Fahrer aber noch nicht einmal entschuldigt. Dabei war das E-Auto bis zu seiner Entdeckung am Morgen etwa 12 Stunden an der Außensteckdose angeschlossen und ließ den Stromzähler des Hausbesitzers drehen.

Dennoch hat Phil Fraumeni von einer Anzeige abgesehen und auch nicht verlangt, dass der Tesla-Fahrer den gestohlenen Strom bezahlt. Der Vorfall habe sich mittlerweile herumgesprochen und Nachbarn fragten scherzhaft nach, ob sie ihr Auto auch bei ihm laden können.

Lesen Sie auch: Auch dieser Tesla-Fahrer ist dreist. Seine Aktion ist aber deutlich gefährlicher.

ante

Tesla Model 3: Die Probe aufs elektrische Exempel

Was den Tesla neben der atemberaubenden Beschleunigung und der zumindest bis 130 km/h fast gespenstischen Ruhe beim Reisen ausmacht, ist sein Autopilot. Foto: Tesla
Was den Tesla neben der atemberaubenden Beschleunigung und der zumindest bis 130 km/h fast gespenstischen Ruhe beim Reisen ausmacht, ist sein Autopilot. Foto: Tesla © 
Die Startaufstellung des Model 3 beginnt bei einem Preis von 55.400 Euro, zu dem noch knapp 1000 Euro Bearbeitungsgebühr kommen. Foto: Tesla
Die Startaufstellung des Model 3 beginnt bei einem Preis von 55.400 Euro, zu dem noch knapp 1000 Euro Bearbeitungsgebühr kommen. Foto: Tesla © 
Eine andere Welt: Im Cockpit gibt es keinen Schalter mehr. Von der Luftverteilung bis zur Spiegelverstellung erledigt man alles an dem großen Touchscreen. Foto: Tesla
Eine andere Welt: Im Cockpit gibt es keinen Schalter mehr. Von der Luftverteilung bis zur Spiegelverstellung erledigt man alles an dem großen Touchscreen. Foto: Tesla © 
Das stärkste Modell mit dem Beinamen "Performance" kommt auf einen Sprintwert von 3,5 Sekunden und lässt damit von 0 auf 100 km/h sogar den Porsche 911 stehen. Foto: Tesla
Das stärkste Modell mit dem Beinamen "Performance" kommt auf einen Sprintwert von 3,5 Sekunden und lässt damit von 0 auf 100 km/h sogar den Porsche 911 stehen. Foto: Tesla © 
Die Kofferraumklappe ist trotz des Schräghecks relativ klein und das Fassungsvermögen mit 340 Litern geringer als bei einem VW Golf. Foto: Tesla
Die Kofferraumklappe ist trotz des Schräghecks relativ klein und das Fassungsvermögen mit 340 Litern geringer als bei einem VW Golf. Foto: Tesla © 
Das Model 3 "Performance" schafft maximal 250 km/h. Foto: Tesla
Das Model 3 "Performance" schafft maximal 250 km/h. Foto: Tesla © 

Video: Youtube und Netflix bald auch im Tesla

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